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Schwedens Parlament hat den sozialdemokratischen Parteichef Stefan Löfven am Donnerstag zum neuen Regierungschef gewählt. Bei mehr als 150 Enthaltungen stimmten 132 Abgeordnete im Stockholmer Reichstag für Löfven als Nachfolger des Konservativen Fredrik Reinfeldt.

"Es fühlt sich grossartig und feierlich an", sagte Löfven kurz nach der Wahl zu Reportern des schwedischen Fernsehens. "Ich nehme die Aufgabe natürlich mit grossem Respekt an." Er wolle "hart arbeiten", um sein Land in die Zukunft zu führen.

Der 57-Jährige will Schweden mit einer Minderheitskoalition aus Sozialdemokraten und Grünen regieren. Am Freitag will er sein Kabinett vorstellen.

Löfvens Koalition steht auf wackligen Beinen. Gemeinsam halten die Parteien nur 138 von 349 Sitzen im schwedischen Parlament. Um ihr Budget durch den Reichstag zu bekommen, brauchen sie Unterstützung aus anderen politischen Lagern.

Alle Abgeordnete der Grünen und ein Grossteil der Sozialdemokraten stimmten für den früheren Gewerkschaftschef Löfven. Die rechtspopulistischen Schwedendemokraten votierten geschlossen gegen ihn.

Keine Mehrheit gegen Löfven

Die Linkspartei wollte nicht für Löfven stimmen, nachdem der Parteichef der Sozialdemokraten sie von der Regierungsbildung ausgeschlossen hatte. Auch die Mitglieder der bisherigen Regierungs-Allianz aus vier bürgerlichen Parteien, die bei der schwedischen Parlamentswahl Mitte September unterlegen waren, enthielten sich.

Trotz der vielen Enthaltungen gewann Löfven die Abstimmung, weil weniger als die Hälfte der Abgeordneten gegen ihn votierten.

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SDA-ATS