Externer Inhalt

Den folgenden Inhalt übernehmen wir von externen Partnern. Wir können nicht garantieren, dass dieser Inhalt barrierefrei dargestellt wird.

Die Berner SP-Nationalrätin Ursula Wyss verzichtet auf eine Ständeratskandidatur am kommenden 23. Oktober. Der Grund: Sie ist schwanger und wird Anfang Oktober ihr Kind bekommen, wie sie in einem Interview mit dem "SonntagsBlick" sagte.

Nationalrätin will die Berner Sozialdemokratin bleiben. Erst am 6. März unterlag Wyss in der zweiten Runde der Ständerats-Ersatzwahl in ihrem Kanton Adrian Amstutz (SVP) knapp. Lediglich gut 3600 Stimmen fehlten ihr zum Wahlerfolg. Wyss galt in der SP als Schwergewicht für den Ständeratswahlkampf im Herbst.

Das knappe Ergebnis spreche dafür, nochmals anzutreten, sagte Wyss im Zeitungsinterview. Doch: "Ständeratswahlen gegen zwei Bisherige sind wahnsinnig intensiv und stressig." Sie könne es nicht verantworten, in der Schwangerschaft etwas zu riskieren nur wegen eines Ständeratswahlkampfes.

Die Berner Ständeräte sind der am 6. März gewählte Adrian Amstutz - gegen diese Wahl ist eine Beschwerde hängig - und Werner Luginbühl (BDP). Die SP Bern verfüge über andere gute Leute, die übernehmen könnten, sagte Wyss. Die Partei werde nun abklären, wer sich ernsthaft für eine Kandidatur interessiere.

Nationalrätin möchte Wyss bleiben: Im Wahlkampf für die grosse Kammer sei sie viel weniger exponiert, sagte sie. Sie sei bereit, das Fraktionspräsidium bis zu den Bundesratswahlen im Dezember nesirskyauszuüben. Dies habe sie mit den beiden Vizepräsidenten und SP-Parteipräsident Christian Levrat vereinbart. "Danach werden wir weitersehen."

Wyss ist 38-jährig, seit 1999 Berner Nationalrätin und seit 2006 Präsidentin der SP-Bundeshausfraktion. Sie lebt mit ihrem Partner, SP-Generalsekretär Thomas Christen, und ihrem Sohn in Bern.

Neuer Inhalt

Horizontal Line


Wahlen Schweiz 2019

Vier Personen an einem Gerät auf dem Fitness-Parcours im Wald

Schweizer Parlamentswahlen 2019: Sorge ums Klima stösst Grüne in die Favoritenrolle.
> Mehr erfahren.

Wahlen Schweiz 2019

subscription form Deutsch

Aufruf, den Newsletter von swissinfo.ch zu abonnieren

Melden Sie sich für unseren Newsletter an und Sie erhalten die Top-Geschichten von swissinfo.ch direkt in Ihre Mailbox.










SDA-ATS