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Zu ihrem 125. Geburtstag hat die SP zu einem Festakt auf dem Berner Waisenhausplatz geladen. Prominente Köpfe der Partei würdigten am Samstag in ihren Reden die Geschichte der Partei, blickten aber auch in die Zukunft.

"Unsere Geschichte ist keine Reise ins Paradies", sagte alt Bundesrätin Ruth Dreifuss auf dem Waisenhausplatz. Vielmehr gebe es eine stetige und beharrliche Auseinandersetzung mit den Apparaten der Armut, der Entmachtung, der Diskriminierung, der Gewalt an den Menschen und der Zerstörung der natürlichen Lebensgrundlagen.

50 der 125 Jahre, welche die SP heute feiere, hätten ihr Leben markant beeinflusst, sagte Dreifuss weiter. Dabei habe es viele Etappensiege für die SP gegeben, doch es bleibe noch viel zu tun.

Ein roter Faden

SP-Urgestein Helmut Hubacher betonte in seiner Rede die zentrale Bedeutung des Sozialstaats. "Um frei zu sein, braucht der Mensch soziale Sicherheit", sagte der frühere Nationalrat und SP-Präsident. Altersvorsorge und Arbeitszeitverkürzung seien die ersten Bausteine für einen sozialeren Staat gewesen.

"Durch die Geschichte der SP zieht sich ein roter Faden", sagte Hubacher. Bis heute sei dies der politische Einsatz für eine sozialere, gerechtere und demokratischere Schweiz. Die Sozialdemokraten hätten zwar viel, aber noch nicht genug erreicht. "Wir bleiben, wie man so schön sagt, am Ball", fügte er an.

Breite Volksbewegung

Der heutige Präsident der SP, Christian Levrat, würdigte in seiner Rede den damaligen Gründer der Partei: Albert Steck habe bereits vor 125 Jahren die SP als grosse und breite Volksbewegung verstanden. Steck sei es seinerzeit gelungen, die linksliberalen mit den Arbeitervereinen zusammenzubringen.

Später sei die SP Heimat für Pazifisten, Feministinnen und "Ökos" geworden, sagte Levrat. "Wir sind stark in unserer Vielfalt, weil wir die gleichen Ideale - die gleiche Vision - verfolgen", sagte der SP-Präsident weiter.

Zu den Erfolgen seiner Partei zählte er die AHV, die öffentlichen Dienste und die Mutterschaftsversicherung. Eine wichtige Rolle habe die Partei überdies beim Frauenstimmrecht und bei der Sicherung der Renten gespielt.

125 rote Ballone

Auch die SP-Bundesräte Simonetta Sommaruga und Alain Berset gaben sich auf dem Waisenhausplatz die Ehre. Sie erzählten kurz von ihren politischen Anfängen bei der SP und betonten, dass ihre Partei noch nicht alle Ziele erreicht habe und es noch viel zu tun gebe.

Zum Abschluss des Festakts auf dem Waisenhausplatz liessen die Organisatoren 125 rote Ballone in den Himmel steigen. Diese Luftballone waren mit Kärtchen versehen, die die acht Grundwerte der Partei aufzählten: Gerechtigkeit, Freiheit, Solidarität, Demokratie, Gleichheit, Gemeinschaft, Nachhaltigkeit und Internationalismus.

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SDA-ATS