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SP und Grüne wollen im Berner Rathaus wieder das Sagen haben. Die beiden Parteien spannen für die Regierungsratswahlen 2018 zusammen und streben einen Machtwechsel an.

KEYSTONE/ANTHONY ANEX

(sda-ats)

SP und Grüne wollen im kommenden Jahr die Mehrheit in der Berner Kantonsregierung zurückerobern. Ein Jahr vor den Gesamterneuerungswahlen im März 2018 haben die beiden Parteien am Freitag ihre Angriffsstrategie bekannt gegeben.

Auf einer gemeinsamen Liste sollen vier Kandidaturen Platz finden: eine von den Grünen und drei von der SP, davon eine aus dem Berner Jura. Damit ist klar, dass die SP den garantierten Sitz des Berner Juras in der Kantonsregierung im Visier hat.

SP und Grüne sind bei den vergangenen Wahlen stets geeint aufgetreten, ganz im Gegensatz zu den Berner Bürgerlichen, die in der jüngeren Vergangenheit nie richtig zueinander fanden.

Zuvor hatten die Bürgerlichen das Geschehen im Berner Rathaus jahrzehntelang dominiert. 2006 kam es indessen zu einem Machtwechsel. Die rot-grüne Mehrheit konnte sich zehn Jahre halten.

Bei Ersatzwahlen in den Regierungsrat im vergangenen Jahr gelang den Bürgerlichen mit dem Bernjurassier Pierre Alain Schnegg (SVP) erneut die Wende. Schnegg eroberte den verfassungsmässig dem Berner Jura zustehenden Regierungsratssitz. Just diesen Sitz hat nun Rot-Grün wieder im Visier.

Bei den Regierungsratswahlen im kommenden Jahr kommt es zu mindestens zwei Wechseln. Nicht mehr antreten werden die beiden amtierenden Regierungsmitglieder Barbara Egger-Jenzer (SP) und Hans-Jürg Käser (FDP).

Noch offen ist, ob Bernhard Pulver (Grüne), Christoph Neuhaus (SVP) und Beatrice Simon (BDP) erneut antreten werden. Zur Wiederwahl stellen dürften sich aller Voraussicht nach die beiden erst 2016 gewählten Regierungsmitglieder Christoph Ammann (SP) und Pierre Alain Schnegg (SVP).

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SDA-ATS