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Ende einer Raumfahrt-Legende: Nach fast 27 Jahren Einsatz ist der Space Shuttle "Discovery" am Mittwoch von seiner letzten Mission im All zur Erde zurückgekehrt. Der Orbiter setzte planmässig um 17.57 Uhr MEZ mit sechs Astronauten an Bord auf dem Weltraumbahnhof Cape Canaveral in Florida auf.

Es war eine Bilderbuchlandung unter blauem Himmel. Die Landung und auch das Aufspannen des Landesfallschirms verliefen ohne Probleme. "Ein grossartiger Job, eine grossartige Landung", lobte die Bodenkontrolle der NASA nach dem Manöver.

"Das ist das Ende einer historischen Reise", sagte ein Sprecher der Weltraumbehörde NASA. "Wir sagen Lebewohl, "Discovery"". Der Orbiter wird nun zum Museumsstück, im Sommer soll dann für das gesamte Shuttle-Programm der NASA endgültig Schluss sein.

Vermehrt technische Probleme

Vor ihrer 39. und letzten Mission hatte die Raumfähre der NASA mächtig Kopfschmerzen bereitet. Immer wieder wurde der Start wegen technischer Probleme verschoben. Am längsten hatten die Ingenieure mit langen Rissen am Aussentank zu kämpfen. Auch andere Shuttles hatten sich in jüngster Vergangenheit anfällig gezeigt.

Schliesslich startete die "Discovery mit vier Monaten Verspätung zum letzten Mal ins All. Auf der 13-tägigen Mission führten die Astronauten Wartungs- und Reparaturarbeiten an der Internationalen Raumstation ISS durch. Zuletzt halfen sie, einen ausgefallenen Sauerstoffgenerator im russischen Teil der Station zu reparieren.

5600-mal die Welt umrundet

Die Raumfähre "Discovery" flog erstmals 1984 ins All und absolvierte insgesamt 39 Missionen. 5600 Mal umrundete die "Discovery" die Erde.

Die nächsten Flüge zur ISS sollen nun die Raumfähren "Endeavour" und die "Atlantis" erledigen, bevor auch diese US-Shuttles ausser Dienst gestellt werden sollen.

Danach werden US-Astronauten auf russische Raketen zum Transport ins All angewiesen sein. Die US-Regierung hatte eine eigene Neuentwicklung aus finanziellen Gründen ausgesetzt.

Der Abschied von der "Discovery" ist zugleich der Vorbote vom Endes des gesamten Shuttle-Programms: Nach den Flügen der Raumfähren "Endeavour" und "Atlantis" sollen im Juli die legendären Orbiter dann ein für alle Mal eingemottet werden.

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SDA-ATS