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EM-Qualifikation - Deutschland bleibt in der Gruppe A der EM-Qualifikation das Mass der Dinge. Das 2:1 in Österreich ist der sechste Sieg im sechsten Spiel. Mit Italien setzt sich ein zweites Topteam am Freitag durch.
Matchwinner vor knapp 50'000 Zuschauern im Ernst-Happel-Stadion war Bayern Münchens Stürmer Mario Gomez. Der Torschützenkönig der Bundesliga köpfelte Deutschland kurz nach Beginn der Nachspielzeit mit seinem zweiten Tor des Abends zum 2:1 zum mehr als schmeichelhaften Sieg. Gomez hatte die Deutschen kurz vor der Pause in Führung gebracht, Arne Friedrichs Eigentor (50.) trug dem Heimteam den verdienten Ausgleich ein.
Österreich bot dem Favoriten lange Zeit erfolgreich Paroli, insbesondere den Stuttgarter Stürmer Martin Harnik bekamen die Deutschen kaum in den Griff. Zum ersten Sieg über den Nachbarn seit 1986 reichte die im Vergleich zu den letzten Auftritten bärenstarke Leistung gleichwohl nicht. Mit der Niederlage sind die Chancen der Österreicher, die das fünfte Spiel in Folge (inklusive Tests) verloren, auf das Erreichen der EM 2012 weiter geschrumpft. Deutschland als souveräner Leader der Gruppe kann der EURO-Teilnahme relativ gelassen entgegen blicken.
Italien souverän
Italien festigte in der Gruppe C mit dem 2:0 gegen Estland seine Spitzenposition ohne Probleme. Die "Squadra Azzurra" führt weiterhin fünf Punkte vor dem ersten Verfolger Slowenien (2:0 auf den Färöer) und hat erst noch ein Spiel weniger ausgetragen. Gegen die in dieser Qualifikation überraschend starken Esten geriet das Team von Cesare Prandelli in Modena nie in Gefahr, eine negative Überraschung zu erleben. Von Beginn an diktierten die Italiener das Geschehen.
Das Sturmduo Antonio Cassano und Giuseppe Rossi brachte die estnische Hintermannschaft immer wieder in Verlegenheit und prüfte wiederholt Estlands Torhüter Sergei Pareiko, der sich vielfach ausgezeichnet in Szene setzte. Zweimal blieb aber auch Pareiko vor der Pause chancenlos. Nach einem herrlichen Pass von Cassano brachte Rossi das Heimteam in der 21. Minute in Führung, sechs Minuten vor der Pause krönte Cassano seine starke Vorstellung mit dem 2:0. Auch in der zweiten Halbzeit ging der Einbahnfussball weiter. Während der italienische Captain Gianluigi Buffon ohne Arbeit blieb, münzte die Squadra Azzurra seine Überlegenheit in ein weiteres Tor um. Der kurz zuvor eingewechselte Giampaolo Pazzini erzielte in der 68. Minute das 3:0.
Frankreich nur remis
Frankreich verpasste in der Gruppe D, die Vorentscheidung herbeizuführen. Das Team von Laurent Blanc musste sich nach zuletzt vier Siegen in Folge in Minsk bei Verfolger Weissrussland mit einem 1:1 begnügen. Das Hinspiel in Paris hatte Frankreich im ersten Auftritt unter Blanc nach der katastrophalen WM 0:1 verloren. Dennoch behaupteten "Les Bleus" ihren Vier-Punkte-Vorsprung. Zum Unglücksraben avancierte Eric Abidal. Dem Verteidiger von Champions-League-Sieger Barcelona, der nach erfolgreicher Operation wegen eines Lebertumors sein Comeback in der Nationalmannschaft feierte, unterlief in der 20. Minute ein Eigentor zum 0:1. Zwar gelang Teamkollege Florent Malouda nur zwei Minuten später der Ausgleichstreffer, doch zu mehr reichte es für Frankreich nicht. Auf Rang drei kletterte Rumänien dank des 3:0 gegen den bisherigen Dritten Bosnien-Herzegowina.

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