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U21-EM - Spanien schaffte den Finalvorstoss bei der U21-EM in Dänemark über die Verlängerung.
Erst in der 89. Minute glich der Turnierfavorit gegen Weissrussland zum 1:1 aus. In der Verlängerung trafen Doppeltorschütze Adrian Lopez und Jeffren zum 3:1-Erfolg.
Die Weissrussen, die nur mit viel Glück und trotz zweier Niederlagen in den Gruppenspielen den Halbfinal erreicht hatten, stellten die Nerven der Spanier auf eine harte Probe. Mit minimaler offensiver Ausbeute waren die Osteuropäer lange Zeit auf Finalkurs. In der 38. Minute landete ein lange Einwurf vor den Füssen von Alexander Woronkow, der den Ball akrobatisch mit dem Rücken zum Tor ins Netz beförderte.
Das Spielgeschehen war auf den Kopf gestellt. Und lange Zeit schien es so, als würde das hochdotierte spanische Ensemble mit seinen zwei Weltmeistern im Kader diese Rücklage nicht mehr korrigieren können. Nichts lief für die Spanier nach Plan. 75 Prozent der Zeit zirkulierte der Ball zwar in den eigenen Reihen, doch grosse Torchancen erspielten sie sich eher selten. Kurz vor Ablauf der ersten Stunde hatte Adrian Lopez zwei gute Möglichkeiten, einmal rettete der Pfosten und einmal Goalie Gutor für die Weissrussen.
Mit dem Selbstvertrauen einer Mannschaft, die in zwei Jahren nur eine Partie verloren hatte, hielt Spanien an seinem System fest, versuchte mit schnellen, kurzen Pässen die weissrussische Abwehr aus den Angeln zu heben und wurde belohnt. Sekunden vor dem Schlusspfiff konnte mit dem eingewechselten Jeffren für einmal ein Spanier frei flanken. Im Strafraum wartete Lopez, der mit dem 16. spanischen Schuss das 1:1 schoss.
Lopez und Jeffren waren auch in der Verlängerung entscheidend. Ersterer traf nach einer schönen Kombination zwischen Mata und Diego Capel mit dem Kopf in der 105. Minute zur erstmaligen spanischen Führung. Es war der fünfte Turniertreffer des Stürmers, der nächste Saison für Atletico Madrid spielt. Zehn Minuten später machte Jeffren, der Barcelona-Spieler mit venezolanischen Wurzeln, mit einem Schuss aus 25 Metern den Finaleinzug perfekt. Während Weissrussland mit einem Sieg im Spiel um Platz 3 noch die Olympia-Qualifikation erreichen kann, ist Spanien in London bereits fix dabei und kann am Samstag zum dritten Mal nach 1986 und 1998 U21-Europameister werden.

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SDA-ATS