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Angesichts staatlicher Sparzwänge und hoher Arbeitslosigkeit will Spanien die Renten künftig an die durchschnittliche Lebenserwartung und den Konjunkturverlauf koppeln. So sollten die Renten ab dem nächsten Jahr nicht mehr von der Inflationsentwicklung abhängen und stattdessen auch an die Einnahmen aus den Sozialversicherungsbeiträgen gebunden werden, sagte Arbeitsministerin Fatima Banez am Montag.

Das könne zwar zunächst zu geringeren Bezügen führen. Zugleich könnten aber auch künftig angemessene Einkünfte im Ruhestand gewährleistet und ein höheres Renteneintrittsalter vermieden werden.

Dazu will die konservative Regierung einen jährlichen Rentenzuwachs von 0,25 Prozent sowie eine Deckelung einführen, damit die Renten nicht mehr als 0,25 Prozent stärker steigen als die Inflation.

Die EU-Kommission verlangt von Spanien, im Kampf gegen die Schuldenkrise das Rentensystem bis Jahresende zu reformieren. Das Land leidet unter einer schweren Wirtschaftskrise und rekordhoher Arbeitslosigkeit.

Die Zahl der Menschen, die Sozialversicherungsbeiträge zahlen, ist auf den tiefsten Stand seit einem Jahrzehnt gefallen, nachdem fast sechs Millionen Spanier ihren Job verloren haben. Dem Rentensystem machen zudem die Alterung der Gesellschaft und eine niedrige Geburtenrate zu schaffen.

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SDA-ATS