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Madrid - In Spanien nimmt die erste Fusion von börsennotierten Banken seit Beginn der Finanzkrise Form an. Die Aktionäre des spanischen Geldhauses Sabadell stimmten am Samstag der Übernahme des kleineren Rivalen Guipuzcoano zu.
"Die Transaktion erlaubt es uns, unseren Einfluss im Baskenland, in der Navarra-Region und in Madrid auszuweiten und beachtliche Einsparungen von etwa 60 Millionen Euro im Jahr zu erzielen, wenn die Fusion vollendet ist", sagte Sabadell-Präsident Josep Oliu.
Die mittelgrosse katalonische Bank werde durch die Fusion ihr Vermögen um zwölf Prozent und ihre Kundeneinlagen um 14 Prozentsteigern.
Sabadell plant fünf eigene Aktien und fünf Wandelanleihen für acht Guipuzcoano-Anteilsscheine zu zahlen. Damit wird das Institut aus dem Baskenland mit rund 750 Millionen Euro bewertet. Bereits 46 Prozent der Anteilseigner hätten dem Aktien- und Anleihentausch zugestimmt, teilte Sabadell mit.
Um den kleineren Konkurrenten vollständig zu übernehmen, würden beispielsweise neue Aktien begeben. Nach Abschluss der Transaktion werde es mindestens noch ein halbes Jahr dauern, bis beide Unternehmen komplett miteinander verschmolzen seien.
Die Immobilienkrise in Spanien hat die Finanzinstitute des Landes, die traditionell stark im Geschäft mit Hypotheken engagiert sind, stark in Bedrängnis gebracht. Vor allem auf Sparkassen hat sich seither der Konsolidierungsdruck erhöht und es kam in diesem Sektor zu vielen Zusammenschlüssen. Die Zentralbank hat diese Entwicklung mit einem Fonds unterstützt.

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SDA-ATS