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Silvio Berlusconis Partei "Volk der Freiheit" (PdL) hat gegen die Verurteilung des früheren Regierungschefs protestiert. Zahlreiche Anhänger seiner Mitte-rechts-Partei versammelten sich am Samstag in der norditalienischen Stadt Brescia, um ihre Solidarität mit Berlusconi auszudrücken.

Der 76-Jährige war am Mittwoch in zweiter Instanz wegen Steuerhinterziehung zu einer mehrjährigen Haftstrafe verurteilt worden. Auch der "Ruby"-Prozess um Sex mit minderjährigen Prostituierten und Amtsmissbrauch steht vor dem Abschluss.

Berlusconi sieht sich als unschuldiges Opfer der Justiz. "Die PdL lässt sich nicht erschrecken und lässt sich nicht einschüchtern", sagte Berlusconi unter dem Applaus seiner Anhänger.

"Die Justiz will mich eliminieren", sagte der Ex-Regierungschef. Er wolle die Regierung von Ministerpräsident Enrico Letta jedoch nicht aus Frust über seine juristischen Verwicklungen gefährden. "Wir beabsichtigen, diese Regierung weiterhin zu unterstützen", sagte Berlusconi weiter.

Auch Berlusconi-Gegner waren gekommen und pfiffen den Ex-Regierungschef aus, weshalb es zu kleineren Auseinandersetzungen zwischen beiden Lagern kam. Dabei wurden auch einige Personen leicht verletzt, wie italienische Medien berichteten. Unter den Protestierenden waren Linksaktivisten und Anhänger von Beppe Grillos Protestbewegung „Fünf Sterne“.

Einige PdL-Minister nahmen ebenfalls an der Demonstration teil, darunter Vize-Regierungschef und Aussenminister Angelino Alfano.

Das hatte beim Koalitionspartner, der Demokratischen Partei (PD), Kritik ausgelöst. "Man tut dem Land nichts Gutes, wenn Vertreter der Regierung auf den Strassen gegen die Justiz demonstrieren", sagte der PD-Minister für Regionalpolitik, Graziano Delrio.

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SDA-ATS