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Der SPD-Kandidat Dieter Reiter ist neuer Münchner Oberbürgermeister. In der Stichwahl am Sonntag lag Reiter nach Auszählung von 925 der 939 Wahlkreise mit 56,7 Prozent der Stimmen uneinholbar vor seinem CSU-Konkurrenten Josef Schmid.

Reiter löst damit seinen Parteifreund Christian Ude ab, der nach über 20-jähriger Amtszeit aus Altersgründen nicht mehr kandidieren durfte.

Reiter war zuletzt Wirtschaftsreferent in München. Der 55-Jährige arbeitet bereits seit 33 Jahren im städtischen Dienst. Die SPD stellte in der Nachkriegszeit mit Ausnahme weniger Jahre fast durchgehend den Oberbürgermeister in der bayerischen Landeshauptstadt.

Schmid hatte es als erster Münchner CSU-Kandidat seit 30 Jahren wieder in eine Stichwahl geschafft. In der ersten Runde lag er mit 36,6 Prozent noch nahe an Reiter, der auf 40,5 Prozent der Stimmen gekommen war. Allerdings empfahlen die Grünen, deren Kandidatin in der ersten Runde 14,7 Prozent geholt hatte, in der zweiten Runde ihren Anhängern die Wahl des SPD-Manns.

Für die CSU verliefen die Stichwahlen damit in den Städten enttäuschend. In vier von fünf Grossstädten unterlag sie. Nach 18 Jahren wurde in Erlangen ihr Oberbürgermeister Siegfried Balleis abgewählt, der SPD-Kandidat Florian Janik gewann deutlich.

Auch in Ansbach und Regensburg unterlag die CSU in den Stichwahlen, nur in Würzburg konnte ihr von einem Drei-Parteienbündnis unterstützter Kandidat gewinnen.

SDA-ATS