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London - Wieder Gewalt in Nordirland: Während in der Stadt Londonderry eine traditionelle Parade mit 15'000 Teilnehmern friedlich verlief, wurde rund 100 Kilometer entfernt in Lurgan bei Belfast ein Sprengsatz gezündet.
Der Sprengkörper war in einem Mülleimer versteckt, wie die BBC am Samstag unter Berufung auf die Polizei berichtete. Drei Kinder seien leicht verletzt worden.
Kurz zuvor waren in Lurgan mehrere Häuser vorsichtshalber evakuiert worden, nachdem ein verdächtiger Gegenstand nahe einer Schule gefunden worden war. Dieser entpuppte sich aber als harmlos. Lurgan gilt als eine der Hochburgen republikanischer Extremisten.
Im Vorfeld der protestantischen Parade in Londonderry hatten sowohl republikanische Politiker als auch Unionisten dazu aufgerufen, Ruhe zu bewahren. Die Menschen in Nordirland wollten nichts anderes, als in Frieden leben.
Die Gewalt in Nordirland war Mitte Juli erneut aufgeflammt. Seitdem wurden mehrere Sprengsätze gezündet, ohne jedoch Menschen zu verletzen.
An der Apprentice-Boy's-Parade in Londonderry nahmen am Samstag 15'000 Menschen teil, darunter 140 Musikkapellen. Die Parade soll an die Belagerung der Stadt durch Truppen des katholischen Königs James II. im Jahr 1688 erinnern. Damals schlossen 13 Lehrlinge rechtzeitig die Tore und verhinderten so die Einnahme der Stadt.
Die protestantischen Royalisten in Nordirland stehen für die Union mit Grossbritannien. Die katholischen Republikaner wollen die Abspaltung vom Königreich und eine Annäherung an die Republik Irland.
Die Terrororganisation IRA hatte den Kampf jahrzehntelang mit Waffengewalt geführt, aber 2005 die Waffen niedergelegt. Splittergruppen versuchen jedoch immer noch, Unruhe zu stiften.

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SDA-ATS