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Bern - Der Verwaltungsrat der SRG hat am Montag das Team zusammengestellt, das die deutschsprachigen Radio- und Fernsehprogramme in die Konvergenz-Ära führen soll. Zudem beschloss er ein neues Sparpaket in der Höhe von 20 Millionen Franken pro Jahr.
Auf Antrag des Regionalvorstands der SRG Deutschschweiz wählte der Verwaltungsrat Diego Yanez zum neuen Chefredaktor TV und Lis Borner zur Chefredaktorin Radio. Leiter der Abteilung Programme wird Hansruedi Schoch, die Kultur verantwortet Nathalie Wappler, Sportchef wird Urs Leutert.
Die neue Crew wird zusammen mit "Superdirektor" Rudolf Matter Anfang nächsten Jahres die Konvergenz-Ära einläuten. Der damalige Radio-DRS-Chefredaktor war im Juni zum Direktor des neuen Unternehmens Schweizer Radio und Fernsehen (SRF) gewählt worden.
Unter einem DachMatter leitete auch das Auswahlverfahren, wie die SRG schreibt. Die neue Geschäftsleitung unter seiner Führung übernimmt das Ruder am 1. Januar 2011. Ab diesem Tag gibt es weder Schweizer Fernsehen SF noch Radio DRS, sondern nur noch Schweizer Radio und Fernsehen (SRF). Für Radio und Fernsehen gibt es aber immer noch zwei separate Chefredaktionen.
Ebenfalls am Montag hat der Verwaltungsrat ein weiteres Sparpaket in der Höhe von 20 Mio. Franken beschlossen. Umgesetzt werden sollen die Einsparungen bei den Löhnen, durch Kürzungen in verschiedenen Bereichen und einen Abbau bei Events und Medienpartnerschaften.
Ziel sind Einsparungen von 58 Mio. Franken. Diesen Betrag hat die SRG als machbar errechnet. Bereits umgesetzt werden Sparpakete von über 100 Mio. Franken pro Jahr. Einen Programmabbau soll es nicht geben.
Um dieses vom Bundesrat formulierte Ziel umzusetzen, hat der Verwaltungsrat ein Team von erfahrenen SRG-Mitarbeitern ausgesucht. Der 44-jährige Hansruedi Schoch, der auch Stellvertreter des SRF-Direktors wird, ist seit Oktober 2009 Chefredaktor des Schweizer Fernsehens.

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SDA-ATS