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Bern - In der Kampagne für die Revision der Arbeitslosenversicherung (ALV) haben die Gegner aufgeholt, die Befürworter behalten aber die Nase vorn, wie die zweite SRG-Umfrage zeigt. Vor der Abstimmung am 26. September war rund ein Fünftel der Befragten noch unentschlossen.
Wäre am vergangenen Wochenende über die 4. Revision der ALV abgestimmt worden, hätten 48 Prozent ein Ja eingelegt und 30 Prozent ein Nein. 22 Prozent hatten noch keinen Entscheid gefällt.
Damit haben gegenüber der ersten Umfrage der SRG SSR idée suisse vom August die Gegner etwas zugelegt. Damals hatten 49 Prozent der Befragten angegeben, Ja zu stimmen, und 25 Prozent wollten ein Nein einlegen. Unentschlossen waren damals noch 26 Prozent gewesen.
Von 34 auf 38 Prozent gestiegen ist der Anteil jener, die an der Abstimmung überhaupt teilnehmen wollen. Die durchschnittliche Beteiligung bei Volksabstimmungen liegt demgegenüber bei rund 45 Prozent der Stimmberechtigten.
Gegner in der Westschweiz vorneDie Einstellung zur Revision der Arbeitslosenversicherung ist je nach Landesteil unterschiedlich. In der deutschsprachigen Schweiz überwiegen die Befürworter mit 53 Prozent gegenüber den Gegnern mit 26 Prozent. In der italienischen Schweiz hätten 50 Prozent ein Ja eingelegt und 23 Prozent ein Nein.
Anders in der Romandie: In den französischsprachigen Gebieten überwog das Nein-Lager mit 45 Prozent. Lediglich 33 Prozent hätten ein Ja eingelegt. Damit bestätige sich die jeweils deutliche Opposition der Westschweiz gegen Revisionen der Arbeitslosenversicherung, schrieb gfs.bern dazu.
Die Parteiparolen wären bei einer Abstimmung am vergangenen Wochenende befolgt worden. Bei der Anhängerschaft der FDP war die Zustimmung mit 71 Prozent Ja gegen 20 Prozent Nein am deutlichsten. Bei der SVP lag das Verhältnis bei 60 Prozent Ja zu 22 Prozent Nein, bei der CVP bei 51 Prozent Ja gegen 30 Prozent Nein.

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SDA-ATS