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Dem FC St. Gallen reicht im Rückspiel der Europa-League-Qualifikation bei Sarpsborg heute ein Unentschieden zum Einzug in die 3. Runde. Die grösste Gefahr lauert bei den Standardsituationen.

Kroatiens Meisterschafts-Zweiter Rijeka, der Ex-Klub von Mario Gavranovic, wäre St. Gallens nächster Gegner. Davor liegen aber noch 90 Minuten gegen den norwegischen Cupfinalisten, in denen die St. Galler ihre defensiven Mängel besser im Griff haben müssen als zuletzt. 2:4 verlor das Team von Trainer Peter Zeidler am Wochenende zu Hause gegen Sion. "Zuerst kreierten wir zu wenig Torchancen, dann verteidigten wir schlecht. Die Gegentore waren zu einfach", befand Zeidler. Dennoch blickte er optimistisch auf den Donnerstag. "Ich bin überzeugt, dass uns diese Niederlage nicht aus der Bahn wirft. Wir haben uns eine mentale Stabilität erarbeitet."

Ein Unentschieden würde St. Gallen nach dem 2:1 im Hinspiel reichen. Die Klasse von Sarpsborg ist überschaubar, die Aufgabe aber auch deshalb kein Selbstläufer, weil die St. Galler jüngst eine ihrer notorischen Schwächen wieder offenbarten. Die drei Gegentore nach Standardsituationen gegen Sion haben die kopfballstarken Norweger registriert.

Zudem stellt sich die Frage, wie viel Substanz die drei Spiele in acht Tagen gekostet haben. Bei der ersten Saisonniederlage machte Zeidler "fehlende Frische" aus. Das 2:4 kam drei Tage nach dem Effort in 85-minütiger Unterzahl gegen Sarpsborg. Dieser habe Kraft gekostet, so Zeidler.

Diesbezüglich liegen die Vorteile bei Sarpsborg. Der Klub aus dem Südosten Norwegens, der seine Gegner im rund 5000 Zuschauer fassenden Heimstadion auf Kunstrasen empfängt, steht am Ende der vierwöchigen Sommerpause in der heimischen Meisterschaft und ist doch im Match-Rhythmus. 16 Spiele, etwas mehr als die Hälfte des Liga-Pensums, hat der aktuelle Tabellensechste seit März absolviert. Gleich im Anschluss folgten drei Qualifikationsspiele der Europa League. Gegen den isländischen Vertreter IBV Vestmannaeyjar setzte er sich mit dem Gesamtskore von 6:0 durch.

In Norwegen dürfte Leonel Mosevich den rotgesperrten Vilotic in der Innenverteidigung neben Silvan Hefti ersetzen. Zeidlers Optionen sind überschaubar, zumal Alain Wiss für ihn scheinbar keine ist. Unter dem neuen deutschen Trainer stand der Abwehrchef von Zeidlers Vorgänger Giorgio Contini noch auf keinem Matchblatt.

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SDA-ATS