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St. Gallen - Ein Rechnungsführer im Amt für Berufsbildung des Kantons St. Gallen hat zwischen 1999 und 2009 rund 1,1 Millionen Franken ergaunert, wie die Staatsanwaltschaft bekannt gab. Der Staatsangestellte hatte sich letzten November selber angezeigt.
Die Staatsanwaltschaft des Kantons St. Gallen eröffnete daraufhin eine Strafuntersuchung gegen den Mann, der vom Bildungsdepartement mit sofortiger Wirkung suspendiert wurde. Marita Ekberg, die zuständige Untersuchungsrichterin, konnte nun in einem Communiqué die ersten Ermittlungsergebnisse bekannt geben.
Der 45-Jährige, der seit Mitte der 1990er-Jahre im Amt für Berufsbildung arbeitete, delinquierte zehn Jahre lang. In dieser Zeit fälschte er Belege und liess sich Beträge in der Summe von 1,1 Millionen Franken auf eigens dafür eingerichtete Konti überweisen.
Das Geld verwendete er laut der Untersuchungsrichterin für seinen kostspieligen Lebenswandel, wobei ein erheblicher Anteil des ertrogenen Geldes seiner ehemaligen Lebenspartnerin zufloss.
Der Mann handelte gemäss Marita Ekberg als Einzeltäter. Es gebe keine Hinweise, dass weitere Mitarbeiter im Amt ihre Verantwortung nicht wahrgenommen hätten oder die Revisionen nicht korrekt abgelaufen wären. Der suspendierte Mann ist laut Ekberg geständig. Er hatte sich Mitte November selber angezeigt.

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SDA-ATS