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Die Staatsanwaltschaft Winterthur/Unterland hat gegen einen ehemaligen Betreibungsbeamten von Dietlikon ZH Anklage wegen Veruntreuung, Irreführung der Rechtspflege und Betrugsversuchs erhoben. Der Mann hatte rund 77'000 Franken aus der Kasse des Betreibungsamtes entwendet.

Das Geld liess er in seine eigene Tasche fliessen. Ein Motiv konnte der zuständige Staatsanwalt Olivier Bertschy am Donnerstag auf Anfrage der Nachrichtenagentur SDA nicht nennen. Direkt Geschädigte gebe es keine. Der Mittfünfziger sei geständig und befinde sich auf freiem Fuss.

Der Beschuldigte hatte versucht, seine Tat zu vertuschen. Er behauptete, er sei überfallen worden. Die Betrugsfälle haben sich gemäss Bertschy zwischen Juni 2009 und Juni 2010 abgespielt. Damals war der Mann von Beamten der Kantonspolizei Zürich festgenommen worden. Die Unregelmässigkeiten kamen anlässlich einer Buchprüfung durch die Aufsichtsbehörde ans Licht.

Die Staatsanwaltschaft fordert eine bedingte Freiheitsstrafe von 24 Monaten. Der ehemalige Betreibungsbeamte muss sich zudem wegen Verkehrsdelikten vor Gericht verantworten, die im Zusammenhang mit einem Unfall stehen. Seine Vergehen werden vor dem Bezirksgericht in Bülach ZH verhandelt.

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SDA-ATS