Externer Inhalt

Den folgenden Inhalt übernehmen wir von externen Partnern. Wir können nicht garantieren, dass dieser Inhalt barrierefrei dargestellt wird.

Zivildienstleistende sind oft an den Kleidern zu erkennen. Eine Uniformpflicht lehnt der Ständerat aber ab. (Archiv)

KEYSTONE/CHRISTIAN BEUTLER

(sda-ats)

Der Ständerat hält nichts von einer Uniformpflicht für Zivildienstleistende. Er hat am Mittwoch eine Motion aus dem Nationalrat stillschweigend abgelehnt und folgte damit der einstimmigen Meinung seiner vorberatenden Kommission.

Der Nationalrat möchte, dass Zivildienstleistende im Einsatz als solche erkennbar sind, zum Beispiel anhand einer Uniform oder einer Armbinde. Oft ist das schon heute der Fall. Ein Zwang besteht aber nicht.

Kommissionssprecher Isidor Baumann (CVP/UR) sagte im Ständerat, dass die Forderung angesichts der unterschiedlichen Einsatzorte und deren Bekleidungsvorschriften nicht umsetzbar sei. Ausserdem würde sie hohe Kosten verursachen und keinen Mehrwert bringen.

Auch ein anderes Anliegen aus dem Nationalrat zum Zivildienst war in der kleinen Kammer chancenlos: Die Vollzugsstelle für den Zivildienst soll im Wirtschaftsdepartement (WBF) bleiben und nicht ins Verteidigungsdepartement (VBS) verlagert werden.

Für die Organisation der Bundesverwaltung sei der Bundesrat zuständig. Das Parlament sollte sich nicht einmischen, lautete der Tenor. Zudem könne der Einsatz der Zivildienstleistenden erhebliche Auswirkungen auf den Arbeitsmarkt haben. Damit sei es sinnvoll, die Zuständigkeit beim Wirtschaftsdepartement zu belassen.

Neuer Inhalt

Horizontal Line


subscription form Deutsch

Aufruf, den Newsletter von swissinfo.ch zu abonnieren

Melden Sie sich für unseren Newsletter an und Sie erhalten die Top-Geschichten von swissinfo.ch direkt in Ihre Mailbox.

swissinfo DE

Aufruf, der Facebook-Seite von swissinfo.ch beizutreten

Treten Sie unserer Facebook Seite auf Deutsch bei!

SDA-ATS