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Der Ausserrhoder Ständerat Hans Altherr wird sich im kommenden Herbst nicht der Wiederwahl stellen. Der 64-Jährige erklärte am Dienstagabend den Delegierten seiner Partei, dass er nicht mehr antreten wird, wie die FDP Appenzell Ausserrhoden mitteilte.

Altherr gab in seinem Schreiben sein Alter als Grund für den Verzicht auf eine erneute Kandidatur an. "Eine weitere Amtszeit würde mich reizen. Ich werde aber Ende April dieses Jahres 65 und kann auf 39 Jahre politischer Tätigkeit in Gemeinde, Kanton und Bund zurückblicken", wird Altherr in der FDP-Mitteilung zitiert. Er sei der richtige Zeitpunkt, um etwas kürzer zu treten.

Der promovierte Jurist und Rechtsanwalt gehört dem Ständerat seit März 2004 an. Vor drei Jahren präsidierte Altherr die kleine Kammer und kam dabei zu einer seltenen Ehre für einen Ständeratspräsidenten, als er im Dezember 2011 für die Bundesratswahlen der Vereinigten Bundesversammlung vorstand.

Normalerweise übt der Nationalratspräsident dieses Amt aus. Da sich der damalige Nationalratspräsident Hansjörg Walter aber für die SVP als Bundesratskandidat aufstellen liess, kam es Altherr zu, die Bundesratswahl zu leiten.

Altherr machte sich in der Bundespolitik vor allem als Finanzpolitiker einen Namen. Der FDP-Politiker gehört seit Ende 2007 der einflussreichen Finanzdelegation der Räte (FinDel) an, die den Bundeshaushalt überprüft und überwacht. Er präsidierte die FinDel zweimal, zuletzt im vergangenen Jahr.

Altherr ist der fünfte von insgesamt elf FDP-Ständeräten, die sich im Oktober nicht mehr der Wiederwahl stellen wollen. Vor ihm haben nach einer Zusammenstellung der Website ch.ch bereits Christine Egerszegi (AG), Felix Gutzwiller (ZH), Hans Hess (OW) und Georges Theiler (LU) ihren Rücktritt erklärt.

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SDA-ATS