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Wiesbaden - Die deutschen Exporte legten im Mai auf Jahressicht so kräftig wie seit zehn Jahren nicht mehr zu. Die Importe stiegen so stark wie seit über zwanzig Jahren nicht mehr. Die Ausfuhren kletterten demnach um 28,8 Prozent, die Importe gar um 34,3 Prozent.
Auch auf Monatssicht ergaben sich im Mai kräftige Zuwächse: Deutsche Unternehmen lieferten Waren im Wert von 77,5 Mrd. Euro ins Ausland, das war im Vergleich zum April ein Zuwachs von 9,2 Prozent. Die Einfuhren kletterten um 14,8 Prozent.
Das war der stärkste Anstieg seit Beginn der Statistik 1990. Insgesamt führten die Unternehmen Waren im Wert von 67,7 Mrd. Euro nach Deutschland ein. Das waren 34,3 Prozent mehr als vor zwölf Monaten.
Der Aussenhandelsbilanzüberschuss lag kalender- und saisonbereinigt bei 10,6 Mrd. Euro. Die Leistungsbilanz schloss nach vorläufigen Berechnungen mit einem Überschuss von 2,2 Mrd. Euro ab. Im Vorjahr hatte das Plus bei 4,7 Mrd. Euro gelegen.
Im Krisenjahr 2009 hatten die Exporteure mit rund 18 Prozent den schwersten Umsatzeinbruch seit Gründung der Bundesrepublik erlitten. In diesem Jahr peilt der Branchenverband BGA ein Plus von neun Prozent an, weil sich der Welthandel wegen niedriger Zinsen und riesiger Konjunkturprogramme wieder gefangen hat. Auch der billigere Euro hilft, weil er deutsche Produkte in den USA, China und anderen wichtigen Märkten verbilligt.

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SDA-ATS