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In Brüssel haben mehrere tausend Stahlarbeiter aus europäischen Ländern gegen Billigkonkurrenz aus China demonstriert. Mit weissen und gelben Schutzhelmen zogen die Demonstranten am Montagmittag zum Gebäude der EU-Kommission, von der sie mehr Unterstützung verlangten.

"SOS", " und "Stoppt China Dumping", stand auf Transparenten. Die vielfach unter Verlusten leidenden europäischen Produzenten werfen chinesischen Herstellern vor, ihre Stahlsorten unter Herstellungskosten auf den EU-Markt zu bringen.

Die EU-Kommission hat schon in mehreren Fällen Strafzölle wegen Dumpings verhängt. Eine Reihe von Untersuchungen laufen bei der Behörde noch. Die Kundgebung richtete sich auch gegen das Vorhaben, China den Status einer Marktwirtschaft zuzusprechen, was Einfuhren nach Europa erleichtern würde.

Mit 177 Millionen Tonnen ist die EU ist der zweitgrösste Stahlproduzent nach China. In den vergangenen Jahren gingen in der europäischen Branche laut EU-Kommission rund 40'000 Arbeitsplätze verloren.

Auf China entfällt etwa die Hälfte des weltweit produzierten Stahls. Experten zufolge sitzt China auf einer Überproduktion von 340 Millionen Tonnen.

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SDA-ATS