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Stan Wawrinka feiert in Dubai den 13. Turniersieg seiner Karriere. Der Waadtländer ringt im Final des ATP-500-Turniers den Zyprioten Marcos Baghdatis in 1:54 Stunden 6:4, 7:6 (15:13) nieder.

Hochklassig verlief der Final nicht. Beiden Akteuren unterliefen mehr als doppelt so viele unerzwungene Fehler im Vergleich zu den Gewinnschlägen. Den ersten Satz gewann Wawrinka nach einem Breakrückstand (2:3) mit 6:4. Im zweiten Satz brachten beide Akteure bis zum Tiebreak die Aufschlagspiele durch. Das Tiebreak bildete den Höhepunkt des Finals und des gesamten Turniers.

24 Minuten lang dauerte es. Wawrinka führte früh mit zwei Mini-Breaks 3:0, musste Baghdatis bis zum 5:5-Ausgleich aber wieder aufholen lassen. Schliesslich besass Baghdatis fünf Satzbälle (bei 6:5, 8:7, 9:8, 10:9 und 12:11), einen bei eigenem Aufschlag, die er alle nicht nutzen konnte. Stan Wawrinka beendete die Partie schliesslich mit dem vierten Matchball, seinem ersten bei eigenem Aufschlag.

Mit dem Skore von 15:13 schafft es das Final-Tiebreak von Wawrinka und Baghdatis noch längst nicht unter die Top 30. Praktisch an allen Turnieren der Welt gab es schon längere. Auch Roger Federer gewann mit einem überlangen Tiebreak einst eine wichtige Partie. Am Masters in Houston gewann er 2004 den Halbfinal gegen Marat Safin mit 6:3, 7:6 (20:18). Vor drei Jahren gab es am ITF-Turnier von Plantation, Florida zwischen dem Monegassen Benjamin Balleret und dem Franzosen Guillaume Couillard ein Tiebreak über 70 Punkte: 7:6 (36:34), 6:1.

Das Ranking besagt, Wawrinka sei im Moment so gut wie noch nie vorher, weil der Waadtländer erstmals mehr als 6300 Weltranglistenpunkte auf seinem Konto hat. Im Frühling 2014, als Wawrinka nach Turniersiegen am Australian Open und in Monte Carlo sogar die Nummer 3 der Welt war, blieb sein Punktetotal unter 6000 Zählern.

Eine Fortsetzung fanden die laufenden Serien: Stan Wawrinka verlor seit Juni 2013 keinen Final mehr (9:0 Siege), derweil Baghdatis seit sechs Jahren kein Endspiel mehr gewonnen hat (0:5-Bilanz).

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SDA-ATS