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Schwere Unwetter haben in Teilen Deutschland den Bahnverkehr ausgebremst und massive Schäden verursacht. Wegen Sturmböen, Blitzeinschlägen und entwurzelten Bäumen mussten am Dienstagabend mehrere Fernstrecken gesperrt werden. Zehntausende Passagiere steckten fest.

Entwarnung gab es am Mittwoch für die Reisenden zwischen Berlin und Hamburg. Die seit Dienstagabend teilweise gesperrte Bahnstrecke war am Morgen wieder befahrbar. Probleme hatte es auch auf allen Fernstrecken von und nach Frankfurt am Main gegeben.

Auch am Frankfurter Flughafen musste der Betrieb am Dienstagabend wegen des starken Sturms immer wieder unterbrochen werden. Zudem wurde bis in die Nacht an einer Versorgungsbrücke gearbeitet, die durch das Dach des Fernbahnhofs zu stürzen drohte. Am frühen Morgen wurde der Betrieb am Bahnhof wieder aufgenommen.

Hagel, Starkregen und Blitzschlag führten in der Nacht zum Mittwoch vor allem in Bayern zu enormen Schäden: In Feldkirchen setzte ein Blitz einen Bauernhof in Brand. Rund 250 Ferkel verendeten in den Flammen, wie die Polizei in Straubing am Mittwoch mitteilte. Menschen wurden nicht verletzt.

In Berlin musste die Feuerwehr 180 Mal ausrücken, in Brandenburg 100 Mal. Wegen des starken Regens liefen zahlreiche Keller voll, Strassen wurden überflutet, Bäume stürzten um. Ein heftiger Sturm über Heidelberg und dem Rhein-Neckar-Raum (Baden-Württemberg) richtete Schäden in Höhe von rund 650'000 Euro an. Auch aus Sachsen wurden heftige Wolkenbrüche gemeldet.

Der Deutsche Wetterdienst (DWD) in Offenbach warnte für den Mittwoch erneut vor teils unwetterartigen Schauern und Gewittern. Heftiger Starkregen, Hagel und Sturmböen seien möglich.

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SDA-ATS