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Michael Pieper kann dem starken Franken auch eine positive Seite abgewinnen. (Archiv)

KEYSTONE/ENNIO LEANZA

(sda-ats)

Die Frankenstärke ist für den Industriellen Michael Pieper auch eine Fitnesskur. Der Besitzer des Küchenkonzerns Franke räumt allerdings ein, dass viele Schweizer Zulieferer mit ausländischen Anbietern ersetzt werden mussten.

"Wir waren dazu gezwungen, in der Schweiz war es zu teuer", sagt Pieper im Interview mit der "Schweiz am Wochenende". Der Franken ist gemäss dem Industriellen noch immer viel zu stark. Idealerweise müsste ein Euro etwa 1,20 Franken oder 1,30 Franken kosten.

Der Druck hätten aber auch zu besseren Leistungen angespornt. "Wir waren extrem dazu getrieben, noch besser zu werden. Wir handelten aus der Not heraus", sagt er. Für grössere Industriebetriebe allerdings sei der Druck zu hoch.

Pieper hat die operative Leitung von Franke Ende 2012 abgegeben. Er hält über die Artemis-Holdig auch diverse Beteiligungen an den Industrieunternehmen Rieter, Autoneum, Forbo, Feintool und Adval Tec.

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SDA-ATS