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Die Schweizer Hoffnungen beim Weltcup-Prolog an diesem Wochenende in Sölden ruhen primär auf Lara Gut. Die Vorjahressiegerin geht mit der Startnummer 3 ins Rennen (1. Lauf um 09.30 Uhr).

Im Rennen der Frauen am Samstag ist ein Duell zweier Freundinnen nicht auszuschliessen. Lara Gut, die Vorjahressiegerin, gegen Anna Fenninger, die Dominatorin der zweiten Hälfte des Vorwinters. Derweil es der Tessinerin neben ihrem überlegenen Erfolg noch zu einem zweiten und einem dritten Platz reichte, startete die Österreicherin durch. Im Weltcup gewann sie die letzten vier Riesenslaloms und in Sotschi wurde sie Olympia-Zweite.

Lara Gut und Anna Fenninger sehen sich aber von zahlreichen weiteren Fahrerinnen mit der "Lizenz zum Siegen" umringt. Die Olympiasiegerin Tina Maze gehört natürlich dazu, die Deutsche Viktoria Rebensburg, die Schwedin Jessica Lindell-Vikarby oder Mikaela Shiffrin ebenso. Die junge Amerikanerin mit dem Nummer-1-Status im Slalom hat auch in ihrer zweiten Disziplin ihr Potenzial angedeutet. In diesem Winter will sie ihren Weg zur Allrounderin fortsetzen; geplant sind erste Einsätze im Super-G.

In der Liste der Favoritinnen haben im Normalfall auch die Namen Tina Weirather und Tessa Worley Platz. Die beiden kehren allerdings nach Zwangspausen auf die Rennpiste zurück. Die Liechtensteinerin, die ihre damalige Hochform zwei Tage vor Weihnachten in Val d'Isère zum ersten Sieg in einem Weltcup-Riesenslalom genutzt hatte, sah sich lange mit den Folgen der Schienbeinkopfprellung am rechten Bein konfrontiert. Wiederkehrende Entzündungen machten ihr zu schaffen. Erlitten hatte sie die Verletzung in einem der Trainings für die Olympia-Abfahrt. Tina Weirather sah sich deshalb gleich einer dreifachen Chance auf einen Medaillengewinn beraubt. Riesenslalom-Weltmeisterin Tessa Worley aus Frankreich hatte sich Mitte Dezember bei einem Sturz im Slalom in Courchevel einen Kreuzbandriss im rechten Knie zugezogen. Die Französin stand Mitte Juli erstmals wieder auf Ski.

Noch nicht bereit fürs Comeback ist Lindsey Vonn. Die Amerikanerin hat ihre ersten Einsätze nach dem ausgeheilten zweiten Kreuzbandriss am ersten Speed-Wochenende des Winters Anfang Dezember in Lake Louise in den kanadischen Rocky Mountains geplant.

Bei den Männern sind den Vertretern von Swiss-Ski lediglich Nebenrollen zugedacht. Der Riesenslalom ist nach wie vor die Sorgendisziplin im neu von Cheftrainer Thomas Stauffer geführten Team. Im vergangenen Winter stellte Rang 6 von Carlo Janka in Beaver Creek, herausgefahren mit der Startnummer 68, die einzige Klassierung in den Top Ten dar. Der Bündner ist als Nummer 24 zudem der einzige Schweizer, der in der Weltcup-Startliste derzeit den ersten 30 angehört. Jankas Vorbereitung beinhaltete nach dem Wechsel von Atomic zu Rossignol auch die Anpassung ans neue Material. Die Umstellung ist noch nicht vollzogen.

Sölden ist untrennbar mit dem Namen Ted Ligety verbunden. Dreimal in Folge hat "Mister Riesenslalom" zuletzt triumphiert. 2012 hatte sein Sieg historisches Ausmass erreicht. 2,75 Sekunden betrug der Vorsprung des Amerikaners auf den zweitplatzierten Italiener Manfred Mölgg, Marcel Hirscher als Dritter lag über drei Sekunden zurück - just im ersten Rennen nach der von der FIS beschlossenen Änderung im Reglement in Bezug auf eine geringere Taillierung der Ski. Dass sich im Vorfeld ausgerechnet Ligety am lautesten gegen die Neuerung gewehrt hatte, verlieh dem Sieg vor zwei Jahren eine weitere besondere Note.

Gleich geblieben sind auch die Namen der ersten Herausforderer Ligetys. Hirscher würde nach zwei dritten Rängen nur zu gerne auch einmal vor dem Heimpublikum in Sölden siegen, Alexis Pinturault hat bei seinen bisherigen zwei Auftritten gezeigt, dass ihm die Bedingungen auf dem Rettenbach-Gletscher behagen. Der Franzose wurde 2011 und 2013 Zweiter. Der Dritte im Bunde wäre Felix Neureuther gewesen. Der Deutsche, der im vergangenen Januar im Klassiker in Adelboden den ersten Weltcup-Sieg im Riesenslalom errungen hat, muss aber wegen einer Entzündung im Lendenwirbelbereich auf den Start verzichten.

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SDA-ATS