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Zumindest die Statistik lässt einen kaum daran glauben, dass die Schweizer Snowboardcrosser im olympischen Rennen in den Kampf um die Medaillen eingreifen können. Die Erfolge liegen lange zurück.

Maximal vier Olympia-Startplätze pro Geschlecht und Disziplin stehen einer Nation im Optimalfall zu. Swiss-Ski beantragte nach Erfüllung der Kriterien der Boardercrosser drei bei den Frauen, zwei bei den Männern. Dieser Fakt impliziert, dass der Snowboardcross aus Schweizer Sicht eher zu den Sorgenkindern als zu den Medaillenlieferanten gehört.

Die klar Erfahrenste im Olympia-Team ist Simona Meiler. Die 28-jährige WG-Kollegin von Mountainbikerin Jolanda Neff nimmt ihre dritten Winterspiele in Folge in Angriff, für den Rest des Teams wird das Rennen im Bokwang Snow Park die Olympia-Premiere sein. Meiler hat sich als einzige des Schweizer Teams jemals für einen Final im Weltcup qualifiziert. Die grössten Erfolge - etwa der letzte Podestplatz einer Schweizerin (im März 2010 in La Molina) - liegen aber auch schon ein Weilchen zurück.

Meiler, die Ende Januar ihr Comeback nach gut zweimonatiger Pause wegen eines Schlüsselbeinbruchs gegeben hat, fühlt sich auf dem anspruchsvollen Olympia-Parcours wohl. "Es gehört zu meinen Stärken, lange, technisch abwechslungsreiche Kurse zu fahren. Das hatten wir in letzter Zeit nicht allzu häufig." Auf ein Resultatziel mag sich Meiler nicht festlegen. "Ich will so gut snowboarden wie möglich, daraus folgen die Resultate automatisch." Neben der Bündnerin starten mit Alexandra Hasler und Lara Casanova zwei Talente, die in vier oder sogar erst in acht Jahren ihren Leistungszenit erreichen werden.

Für Exploit muss alles passen

Das Männerteam besteht aus dem Zürcher Junioren-Weltmeister Kalle Koblet (20) und dem lange verletzt gewesenen St. Galler Jérôme Lymann (21). Vom jungen Duo werden keine Spitzenklassierungen erwartet. "Wir sind im Weltcup nicht vorne dabei, sondern eher im Mittelfeld positioniert. Man darf nicht mehr erwarten als wir bisher geleistet haben", sagte Lymann.

Koblet glaubt trotzdem an einen Exploit. Sein Trainer Mario Fuchs habe erwähnt, dass der 3. Platz häufig "von einem Fahrer besetzt wird, mit dem vorher niemand gerechnet hat", sagte er neulich in der Zeitung "Landbote". "Aber es muss wirklich alles passen: das Glück, das Material, die Tagesform."

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SDA-ATS