Externer Inhalt

Den folgenden Inhalt übernehmen wir von externen Partnern. Wir können nicht garantieren, dass dieser Inhalt barrierefrei dargestellt wird.

Ex-Präsidentenberater Steve Bannon verlässt das Portal "Breitbart News" (Archiv)

KEYSTONE/AP/BRYNN ANDERSON

(sda-ats)

Der in offenen Konflikt mit US-Präsident Donald Trump geratene rechtsnationalistische Vordenker Steve Bannon verlässt das ultrarechte Online-Portal "Breitbart News". Gründe für Bannons Abgang nannte weder das Unternehmen noch Bannon selbst.

"Bannon und Breitbart arbeiten an einer glatten und ordnungsgemässen Übergabe", teilte der Unternehmenschef der Website, Larry Solov, am Dienstag mit. Man sei dankbar für das gemeinsam Erreichte, heisst es auf der Webseite.

Bannon selbst zeigte sich in einer knappen schriftlichen Erklärung "stolz" darauf, dass es dem Breitbart-Team gelungen sei, eine "Nachrichten-Plattform von Weltklasse" zu produzieren. Auch er äusserte sich zunächst nicht dazu, warum er das Portal verlässt.

Bannon war wegen ihm zugeschriebener kritischer und abfälliger Zitate über Trump und dessen Familie im Enthüllungsbuch "Fire and Fury" zuletzt massiv unter Druck geraten. Trumps ehemaliger Berater spricht im Buch im Zusammenhang mit der Russland-Affäre von Verrat.

Am Wochenende hatte Bannon ausführlich sein Bedauern geäussert, die Äusserungen inhaltlich aber nicht bestritten. Am Montag hatte das Weisse Haus erklärt, trotz des Bedauerns habe Bannon derzeit keine Chance auf eine Rückkehr ins Weisse Haus. Auch die Milliardärsfamilie Mercer hatte nach Bannons Äusserungen erklärt, nichts mehr mit ihm zu tun haben zu wollen.

Bannon galt als Rechtsaussen-Architekt der nationalistisch ausgerichteten Kampagne Trumps und treibende Kraft hinter umstrittenen Entscheidungen wie dem Einreisestopp für Bürger aus mehreren muslimischen Ländern.

Im vergangenen August wurde er von Trump gefeuert, nachdem interne Spannungen und Machtkämpfe zunahmen. Trump traf sich aber auch danach noch mit Bannon, der zum rechtspopulistischen Nachrichtenportal Breitbart zurückgekehrt war.

Neuer Inhalt

Horizontal Line


Wahlen Schweiz 2019

Vier Personen an einem Gerät auf dem Fitness-Parcours im Wald

Schweizer Parlamentswahlen 2019: Sorge ums Klima stösst Grüne in die Favoritenrolle.
> Mehr erfahren.

Wahlen Schweiz 2019

subscription form Deutsch

Aufruf, den Newsletter von swissinfo.ch zu abonnieren

Melden Sie sich für unseren Newsletter an und Sie erhalten die Top-Geschichten von swissinfo.ch direkt in Ihre Mailbox.










SDA-ATS