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Der österreichische Baukonzern Strabag hat 2012 einen Gewinneinbruch hinnehmen müssen. Unter dem Strich blieb ein Konzerngewinn von 60,6 Mio. Euro, wie das Unternehmen am Dienstag mitteilte. Das sind zwei Drittel weniger als im Jahr davor (195 Mio. Euro).

Der Gewinn vor Steuern und Abschreibungen (EBITDA) gab um 18 Prozent auf 608,4 Mio. Euro nach. das operative Ergebnis (EBIT) sank um 38 Prozent auf 207,2 Mio. Euro.

Die Bauleistung blieb "trotz niedriger öffentlicher Infrastrukturausgaben" relativ stabil bei 14,04 Mrd. Euro (minus 2 Prozent), wie es in der Mitteilung weiter hiess. Der Umsatz ging um 5 Prozent auf 12,98 Mrd. Euro zurück.

Auf den Gewinn gedrückt haben den Angaben zufolge der fehlende Umsatz für bereits geleistete Arbeiten in Zentral- und Osteuropa, eine Schadenersatzzahlung für eine nicht erfolgte Akquisition und Verlustübernahmen von Arbeitsgemeinschaften. Die Dividende soll von 60 auf 20 Cent je Aktie gekürzt werden.

"Natürlich ist unser Ergebnis enttäuschend. Die meisten Faktoren, die dazu beigetragen haben, sind Einmaleffekte und Baustellenverluste, die sich somit nicht nennenswert auf das laufende Jahr auswirken werden", sagte Strabag-Chef Hans Peter Haselsteiner. 2013 will er das Ergebnis "zweistellig steigern". Das EBIT soll sich heuer um mindestens 25 Prozent erhöhen.

Die Bauleistung habe sich im abgelaufenen Geschäftsjahr in Polen am stärksten verringert. Rückgängen in mehreren Regionen Osteuropas seien aber Erhöhungen in Deutschland und in Rumänien gegenübergestanden.

Der Auftragsbestand per Ende des Jahres steht laut Haselsteiner mit 13,2 Mrd. Euro "fast punktgenau auf dem Vorkrisenniveau von 2008" und lasse auf ein gleichbleibend stabiles Geschäft im Jahr 2013 schliessen.

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SDA-ATS