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Salez SG - Ein 57-jähriger Häftling ist am Donnerstagmorgen tot in seiner Zelle in der Strafanstalt Saxerriet gefunden worden. Laut Polizei gibt es Anzeichen für einen Suizid. Der Mann hatte 1999 einen Anschlag mit Benzinkanistern auf das St. Galler Rathaus versucht.
Der 57-Jährige sei am Donnerstagmorgen um 6 Uhr tot in seiner Zelle gefunden worden, teilte die Polizei mit. Die Zelle sei am Mittwochabend vorschriftsgemäss abgeschlossen worden.
Laut Polizeisprecher Hans Peter Eugster gibt es Anzeichen für einen Suizid. Die Todesursache werde, wie immer in solchen Fällen, durch das Institut für Rechtsmedizin untersucht, sagte Eugster auf Anfrage.
Der Verstorbene verbüsste im Saxerriet eine mehrjährige Freiheitsstrafe wegen eines Brandanschlags auf das St. Galler Rathaus im Jahr 1999. Der Buchhalter war wegen Steuerforderungen und Ärgers mit den Behörden durchgedreht.
Er fuhr mit einem Lieferwagen mit zwei vollen Benzinkanistern durch die Glasfront in die Eingangshalle des zwölfstöckigen Rathauses beim St. Galler Hauptbahnhof. Ein Polizist konnte ihm in letzter Sekunde das Feuerzeug aus der Hand nehmen.
Der Bezirksgericht St. Gallen verurteilte ihn wegen mehrfachen Mordversuchs zu einer Freiheitsstrafe von acht Jahren. Das Kantonsgericht reduzierte die Strafe später auf fünf Jahre, wurde aber vom Bundesgericht wieder korrigiert.

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SDA-ATS