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Hat sich nichts zu Schulden kommen lassen: der Glarner Jurist und Politiker Jacques Marti.

KEYSTONE/GIAN EHRENZELLER

(sda-ats)

Die Strafuntersuchung gegen den Glarner Politiker Jacques Marti, Sohn des früheren Nationalrates und Preisüberwachers Werner Marti, ist eingestellt worden. Ermittelt wurde wegen vermuteter Begünstigung, wegen Amtsmissbrauchs und Berufsgeheimnisverletzung.

Der Glarner Jurist und SP-Landrat selber gab die Einstellung der Strafuntersuchung am Dienstag in einer Medienmitteilung bekannt. Maurus Eckert von der Staatsanwaltschaft Graubünden, der als ausserordentlicher Staatsanwalt aktiv war, bestätigte auf Anfrage die Einstellung mit Verfügung vom 7. Februar. Vier Monate dauerte die Untersuchung.

Jacques Marti teilte mit, gemäss dem Staatsanwalt habe er keinen Straftatbestand erfüllt. Im Falle einer Anklage müsse von einem Freispruch ausgegangen werden.

Glarner Staatsanwälte im Ausstand

Bei den Ermittlungen ging es um die Funktion Jacques Martis als amtlicher Verteidiger. Marti schrieb, ihm sei vorgeworfen worden, dass er in einer Strafuntersuchung über Verstösse gegen das Betäubungsmittelgesetz Akten weiter gegeben und damit weitere Beschuldigte begünstigt haben solle.

Im Kanton Glarus waren alle Staatsanwälte in den Ausstand getreten, weshalb ein ausserordentlicher Staatsanwalt beigezogen wurde. Für den Beschuldigten ist der Fall mit dessen Einstellung erledigt. Marti schrieb, er freue sich darauf, seine Funktion als amtlicher Verteidiger weiterhin auszuführen.

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SDA-ATS