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Strahlenschutz bei AKW gemäss Aufsichtsbehörde ENSI gewährleistet

Dieser Inhalt wurde am 13. Juni 2014 - 15:56 publiziert
(Keystone-SDA)

Der Strahlenschutz im Umfeld und im Innern von Schweizer Atomkraftwerken ist 2013 gemäss der Aufsichtsbehörde ENSI vollumfänglich gewährleistet gewesen. Das AKW Mühlberg im Kanton Bern muss jedoch die radioaktiven Abgaben über den Wasserpfad weiter reduzieren.

Die Abgaben radioaktiver Stoffe mit dem Abwasser und der Abluft aus den fünf Atomkraftwerken, dem Paul Scherrer Institut (PSI) und dem zentralen Zwischenlager (Zwilag) lagen 2013 deutlich unterhalb der bewilligten Jahres- und Kurzzeit-Abgabelimiten.

Das geht aus dem Strahlenschutzbericht des Eidgenössischen Nuklearsicherheitsinspektorats (ENSI) hervor. Der Bericht wurde auf der Website des ENSI veröffentlicht.

AKW Mühleberg muss nachbessern

Einen "Optimierungsbedarf" sieht die Aufsichtsbehörde wie in den Vorjahren bei den radioaktiven Abgaben des AKW Mühleberg über den Wasserpfad. Das ENSI forderte Ende 2013 vom AKW im Rahmen der Stellungnahme zur periodischen Sicherheitsüberprüfung weitere Verbesserungen.

Die radioaktiven Abgaben des AKW Mühleberg über den Wasserpfad haben gemäss Bundesamt für Gesundheit (BAG) keine gesundheitlichen Auswirkungen - selbst wenn das Fluss- oder Seewasser als Trinkwasser verwendet wird, wie es im ENSI-Bericht heisst.

Im AKW Leibstadt im Kanton Aargau waren die Abgaben von Iod über die Luft wegen eines Brennelementschadens höher als in den Vorjahren.

Strahlenschutz gewährleistet

Die Emissionen und Immissionen der Atomanlagen lagen gemäss ENSI in der Bandbreite der Vorjahre. Sie würden bei Kleinkindern in der unmittelbaren Umgebung von Kernanlagen jährlich zu einer Dosis von weniger als 0,01 Millisievert (mSv) führen. Das entspreche etwa zwei Promille der mittleren Strahlendosis der Schweizer Bevölkerung von 5,5 mSv.

Auch die Strahlenbelastung für beruflich exponierte Personen blieb 2013 tief. Die mittleren Individualdosen lagen mit 0,6 mSv weit unterhalb des Grenzwerts von 20 mSv für beruflich strahlenexponierte Personen. Die höchste Individualdosis von rund 11 mSv häufte eine Person an, die Arbeiten in mehreren Kernanlagen ausgeführt hatte.

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