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Die radioaktive Belastung rund um die Atomruine von Fukushima weitet sich immer mehr aus. Erstmals fanden die Behörden in der nordöstlichen Präfektur Miyagi weit ausserhalb der Sperrzone deutlich überhöhte Strahlenwerte in Weidegras, wie sie am Donnerstag mitteilten.

Die Experten fanden rund 60 Kilometer nördlich des zerstörten Atomkraftwerks eine Belastung des Grases, die das Fünffache des erlaubten Grenzwertes überschritt. Ein Kilogramm der Probe war mit 1530 Becquerel Cäsium belastet, wie Behördensprecher Inao Yamada sagte. Gesetzlich erlaubt seien in Japan für die Fütterung von Milchkühen maximal 300 Becquerel.

Der Fundort liegt deutlich ausserhalb der 20-Kilometer-Sperrzone, die um den Unglücksort, das AKW Fukushima, eingerichtet wurde. Diese Zone darf nur mit staatlicher Sondergenehmigung und unter Sicherheitsauflagen betreten werden. Auch einige Orte ausserhalb dieser Zone wurden bereits gesperrt.

Mehr als zwei Monate nach der Atomkatastrophe untersuchten Arbeiter am Mittwoch erstmals den stark beschädigten Reaktorblock 3. Die beiden Männer hätten mit Schutzkleidung und Sauerstoffgeräten ausgerüstet eine erste Bestandsaufnahme gemacht, teilte die Betreiberfirma Tepco mit.

Die zwei Arbeiter hätten sich zehn Minuten in dem Gebäude aufgehalten. Die radioaktive Belastung habe dabei weniger als drei Millisievert betragen. Der Grenzwert liegt bei 250 Millisievert im Jahr. Zuvor hatten Arbeiter bereits die Reaktorgebäude 1 und 2 betreten.

Wirtschaft schwer getroffen

Erdbeben, Tsunami und die Katastrophe von Fukushima haben die Wirtschaft des Landes schwerer als erwartet getroffen. In den Monaten Januar bis März sei das auf das Jahr hochgerechnete Bruttoinlandprodukt um 3,7 Prozent eingebrochen, teilte die Regierung auf Grundlage vorläufiger Daten mit.

Damit sei die Wirtschaftsleistung im ersten Quartal wesentlich schlechter ausgefallen als erwartet. Ökonomen hatten einen Rückgang um 1,8 Prozent erwartet. Im Vergleich zum Vorquartal sank das BIP den Angaben zufolge um 0,9 Prozent.

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