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Strategische Führungsübung des Bundes abgeschlossen

Dieser Inhalt wurde am 20. November 2009 - 15:51 publiziert
(Keystone-SDA)

Bern - Mehrmonatiger Strommangel, Sturmböen und grossflächiger Stromausfall: Um gegen ein solches Szenario gerüstet zu sein, haben Angehörige von Bundesverwaltung und Bundesrat während zweier Tage den Ernstfall geübt. Die letzte Übung 2005 war einer Grippe-Pandemie gewidmet.
In einer ersten Bilanz teilte die Bundeskanzlei mit, die Verantwortlichen hätten mit viel Einsatz gearbeitet. Sie hätten die wichtigsten Herausforderungen des Szenarios erkannt und die erforderlichen Massnahmen angeordnet.
Angesichts der Mangellage musste durch die zuständigen Behörden eine mehrmonatige Einschränkung des Stromverbrauchs geplant und an einer ausserordentlichen Sitzung des Bundesrats beschlossen werden. Die Leitung der Übung übernahmen Bundesrat Ueli Maurer und der Zürcher Regierungsrat Markus Kägi. Vertreter des Parlaments, der Kantone, der Wirtschaft und der Medien bildeten zudem einen "Kontaktstab".
Hauptziel der Übung war es, die Führungsorganisation, die Zusammenarbeit der Departemente und die Informationspolitik gegenüber der Bevölkerung in einem solchen Fall zu überprüfen. Die Erkenntnisse aus der Übung sollen zudem in konkrete Massnahmen zur Erhöhung der Sicherheit der Stromversorgung und der Netzinfrastruktur der Schweiz einfliessen.
Eine detaillierte Auswertung der beiden Übungstage werde in einem Bericht an den Bundesrat festgehalten, schreibt die Bundeskanzlei. Der Bund führt alle vier Jahre eine Strategische Führungsübung durch. 2005 war die Übung einer Grippe-Pandemie gewidmet.

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