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Kaum ist die Rezession vorbei, machen dem Zahnimplantate-Hersteller Straumann Währungseffekte zu schaffen: Das Unternehmen mit Sitz in Basel konnte 2010 zwar Marktanteile dazugewinnen, allerdings liess der starke Franken Umsatz und Betriebsgewinn auf Vorjahresniveau verharren.

Straumann erzielte 2010 einen Umsatz von 737,6 Mio. Franken. Das sind gerade mal 0,2 Prozent mehr als im Vorjahr. In Lokalwährungen betrug das Wachstum dagegen 4,6 Prozent, wie das Unternehmen am Dienstag bekanntgab

Beim Betriebsgewinn (EBIT) musste Straumann einen Rückgang um 0,6 Prozent auf 164,3 Mio. Fr. verbuchen. Weil auch noch höhere Steuern das Ergebnis belasteten, schrumpfte der Reingewinn um 10,4 Prozent auf 131,1 Mio. Franken.

"Beeindruckende Leistung"

Dabei habe Straumann 2010 eine "wirklich beeindruckende Leistung" gezeigt, sagte CEO Beat Spalinger vor den Medien. Das Unternehmen habe seine Ziele erreicht und sei dank Investitionen in Forschung und Entwicklung sowie ins Personal für eine Erholung des Marktes für Zahnrestaurationen und -ersatz gut gerüstet.

Wichtigster Markt für Straumann blieb 2010 Europa mit einem Anteil von 60 Prozent am Umsatz. Mit 445 Mio. Fr. betrug das Wachstum 3 Prozent. In der Region Asien/Pazifik konnte Straumann die Verkäufe um 2 Prozent auf 101 Mio. Fr. steigern.

Nach Angaben des Konzernchefs erzielt Straumann 90 Prozent des Umsatzes im Ausland. Dagegen fallen fast 50 Prozent der Kosten in der Schweiz an. Um das Wachstum anzukurbeln, schuf Straumann letztes Jahr 191 neue Stellen, vorab in Marketing und Verkauf. Von den 2361 Beschäftigten sind rund 35 Prozent in der Schweiz tätig.

Trotz wirtschaftlichem Druck erhöhte Straumann die Investitionen in Forschung und Entwicklung leicht auf 40 Mio. Franken. Ende 2010 liefen 39 präklinische und klinische Studien, weitere elf sollen dieses Jahr folgen.

Führerschaft übernommen

Spalinger geht davon aus, dass Straumann mit einem Marktanteil von 19 Prozent bei den Zahnimplantaten 2010 die weltweite Führerschaft übernommen hat. Für die Zukunft ist der CEO optimistisch: Wenn das erwartete zweistellige Wachstum dereinst wieder eintrete, lägen auch EBIT-Margen von 25 bis 30 Prozent wieder drin, sagte der CEO. 2010 sank die Marge von 22,5 auf 22,3 Prozent.

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SDA-ATS