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Effizienzsteigerungen in der Produktion und erste Resultate aus den Kostensparmassnahmen haben die Margen des Zahnimplantateherstellers Straumann im ersten Halbjahr 2013 ansteigen lassen. Der Reingewinn stieg um fast 21 Prozent auf 53,7 Mio. Franken.

Der Umsatz lag im ersten Halbjahr knapp 1 Prozent unter dem Vorjahresstand, wie Straumann am Dienstag weiter mitteilte. Nach einem verhaltenen Jahresauftakt habe der Umsatz im zweiten Quartal um 3 Prozent zugelegt.

"Die harten Massnahmen zur Verringerung unserer Kosten beginnen Früchte zu tragen. Auch die Umsatzsteigerung im zweiten Quartal ist ein positives Zeichen. Es belegt, dass die Restrukturierungen unsere Fähigkeit zur Umsatzsteigerung nicht beeinträchtigt habe", wird Konzernchef Marco Gadola in der Mitteilung zitiert.

Im vergangenen Herbst und im April dieses Jahres hatte Straumann Restrukturierungsmassnahmen ergriffen, unter anderem wurden rund 200 Stellen gestrichen. Die Massnahmen zum Personalabbau schlugen mit einem Restrukturierungsaufwand von 13 Mio. Fr. zu Buche, wie es in der neusten Mitteilung heisst. Gleichzeitig reduzierten diese Abgänge Pensionsverpflichtungen und es resultierte daraus ein einmaliger Gewinn von 7 Mio. Franken.

Der Bruttogewinn erreichte im ersten Halbjahr 276,2 Mio. Franken (-0,8 Prozent). Der Betriebsgewinn auf Stufe EBIT stieg um 4,1 Prozent auf 56,8 Mio. Franken. Unter Ausklammerung der Restrukturierungsaufwendungen erhöhte sich die bereinigte EBIT-Marge um 18 Prozent.

Straumann geht davon aus, dass die positiven Entwicklungen in Nordamerika und anderen schwach durchdrungenen Märkten weiter anhalten werden. Trotz tieferem Jahresumsatz dürfte der Erfolg der Kosteneinsparmassnahmen die Rentabilität nachhaltig steigern.

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SDA-ATS