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Ausgerechnet die Gewerkschaft Unia ist von einem Streik betroffen: 30 bis 40 Mitarbeiter der Unia-Region Bern haben ihre Arbeit niedergelegt und protestieren so gegen einen umstrittenen Führungswechsel.

Die Regionsleitung solle die Absetzung von Roland Herzog als Chef der Sektion Bern rückgängig machen, fordern die Streikenden. Der 59-jährige Herzog, der zuletzt als Kämpfer für die Arbeiter der Kartonfabrik Deisswil ins Rampenlicht gerückt war, soll die Zeit bis zur Pensionierung auf dem Zentralsekretariat verbringen.

Als Sektionschef wollte ihn die Regionsleitung nicht mehr. Sie warf Herzog vor, er habe "Abmachungen nicht eingehalten, Informationen vorenthalten und Beschlüsse nicht umgesetzt". Herzog wies die Vorwürfe auf Anfrage der Nachrichtenagentur SDA zurück und freute sich über die Solidarität der Streikenden.

Ungewöhnlicher Streik

Unia-Sprecher Nico Lutz sagte der Nachrichtenagentur SDA, die Regionsleitung bedaure die Entwicklung. Der Streik schade nicht zuletzt den Unia-Mitgliedern, wenngleich ein Teil der Dienstleistungen weiterliefen.

Dass bei einer Gewerkschaft gestreikt werde, sei in der Tat ungewöhnlich, räumte Lutz ein. "Aber wir haben ein Streikrecht in diesem Land, das gilt auch für Gewerkschaften." Die Regionsleitung bemühe sich nun um eine Lösung des Konflikts. Ein erstes Gesprächsangebot haben die Streikenden allerdings ausgeschlagen.

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SDA-ATS