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Streit in den Niederlanden um Verkaufsaktion "Black Friday"

Passanten gehen vor einem Einkaufszentrum an einem Schild vorbei, das auf «Black Friday»-Angebote hinweist. Menschenmassen in Einkaufsstraßen und drohende Verstöße gegen Corona-Regeln: In den Niederlanden lehnen sich Städte gegen die Verkaufsaktion «Black Friday» auf. Foto: Marco De Swart/ANP/dpa Keystone/ANP/Marco De Swart sda-ats
Dieser Inhalt wurde am 29. November 2020 - 21:31 publiziert
(Keystone-SDA)

Menschenmassen in Einkaufsstrassen und drohende Verstösse gegen Corona-Regeln: In den Niederlanden lehnen sich Städte gegen die Verkaufsaktion "Black Friday" auf.

Rotterdams Bürgermeister Ahmed Aboutaleb und zwei Dutzend weitere Bürgermeister des Landes setzen sich inzwischen dafür ein, den "Black Friday" zu verbieten, wie die niederländische Nachrichtenagentur ANP unter Berufung auf Äusserungen Aboutalebs berichtete.

Die Rabattaktion des Handels lockt zahlreiche Käufer in mitunter enge Einkaufsstrassen. Vielerorts gibt es Befürchtungen, dass der vorgeschriebene Mindestabstand von eineinhalb Metern nicht eingehalten werden könne. Die Gemeinde Amsterdam rief Bürger am Sonntag dazu auf, die Innenstadt zu meiden und Abstand zu halten.

Rotterdams Bürgermeister Aboutaleb hatte bereits am Freitag wegen der Menschenmassen die Notbremse gezogen und Geschäfte im Zentrum vorzeitig schliessen lassen. Auch am Wochenende mussten Innenstadt-Läden der Hafenmetropole früher dichtmachen als üblich. Andere Städte im Land zogen am Wochenende nach, wie ANP berichtete.

Die niederländische Regierung hatte Mitte des Monats die Massnahmen zur Eindämmung der Corona-Pandemie vorsichtig gelockert. Seit Mitte Oktober gilt ein Teil-Lockdown.

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