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Der Konflikt zwischen Russland und Japan um die Inselgruppe Südkurilen hat beim Besuch von Aussenminister Seiji Maehara in Moskau zu einem heftigen verbalen Schlagabtausch geführt. Maehara bekräftigte am Freitag den Anspruch seines Landes auf die vier Pazifik-Inseln.

Dem widersprach Russlands Aussenminister Sergej Lawrow vehement. Solange die Führung in Tokio "radikal" sei, seien Gespräche über die Inselgruppe perspektivlos, sagte Lawrow nach Angaben der Nachrichtenagentur Interfax.

Während des Ministertreffens in Moskau protestierten zahlreiche Demonstranten gegen Japans Gebietsansprüche. Lawrow schlug vor, eine gemeinsame Historikerkommission solle Möglichkeiten für einen bilateralen Friedensvertrag ausloten, der wegen des Streits bis heute aussteht.

Nutzlose Expertentreffen

Maehara äusserte sich skeptisch. Schon die bisherigen Expertentreffen beider Seiten seien weitgehend nutzlos gewesen, kritisierte Japans Aussenminister.

Unterdessen bekräftigte Russlands Generalstabchef Nikolai Makarow, dass Moskau die gegenwärtige russische Militärpräsenz auf den Kurilen ausbauen werde. Die Inseln waren im Zweiten Weltkrieg von sowjetischen Truppen besetzt worden. Auf den umstrittenen rund 5000 Quadratkilometer grossen Kurilen leben heute etwa 19'000 Menschen.

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SDA-ATS