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Zürich - Die Solothurner Filmtage haben sich dieses Jahr für ein strafferes Programm entschieden: Obwohl in allen Sparten mehr Beiträge eingereicht wurden, fanden weniger Filme und Clips Gnade vor den Augen der Auswahlkommission.
In der Kernsparte "Forum Schweiz" wurden 209 Filme selektioniert - nach 254 im Vorjahr. Insgesamt sinkt die Zahl der berücksichtigten Beiträge um 16 Prozent, bei den Filmminuten beträgt der Rückgang in Bezug auf die eingereichten Filme 10 Prozent.
Die Auswahlkommission war dabei so streng, dass auch Streifen, die Ivo Kummer, der Direktor der Filmtage, gerne im Programm gesehen hätte, nicht berücksichtigt wurden, wie er am Dienstag vor den Medien sagte. Insbesondere bei den TV-Dokfilmen habe er allerdings auch eine gewisse "Stagnation" festgestellt.
Mit der Straffung des Programms wollen die Filmtage die Qualität der Werkschau steigern und den ausgewählten Beiträgen mehr Raum geben, wie es hiess. Für Filmfreunde bleibt genug zu gucken: Mit allen Spezialprogrammen beträgt die total total programmierte Filmzeit 13'059 Minuten - nach 13'257 Minuten im Jahr 2010.
Erstmals "Soirée de clôture"Erstmals in der Geschichte der Filmtage wird ein Streifen erst ab 16 Jahren zu sehen sein. Es handelt sich um den deutschen Film "Picco", der von einem brutalen Mord in einem Jugendknast handelt. Der Film, in dem der Zürcher Joel Basman eine der Hauptrollen spielt, läuft in der Sparte "Passages" für ausländische Werke.
Im Hauptprogramm rittern - wie bekannt - je fünf Dokumentar- und Spielfilme um den mit 60'000 Franken dotierten "Prix de Soleure". Die Jury bilden der Regisseur Benjamin Heisenberg, der Künstler San Keller und Manon Schick, Direktorin von Amnesty Schweiz - eine recht junge Jury, auf deren Arbeit er gespannt sei, sagte Kummer.
13 Filme sind im Rennen um den mit 20'000 Franken dotierten "Prix du Public". Die Träger der beiden Preise werden am Schluss der Filmtage erstmals im Rahmen einer feierlichen "Soirée de clôture" bekannt gegeben. Neu wird zudem der Schweizer Fernsehfilmpreis statt wie bisher im November während der Filmtage verliehen.

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SDA-ATS