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Washington - Der Zuzug illegaler Einwanderer in die USA ist gemäss einer Studie in den vergangenen zehn Jahren um zwei Drittel gesunken. Zwischen März 2007 und März 2009 seien durchschnittlich 300'000 Ausländer pro Jahr ohne die erforderliche Genehmigung in die USA gelangt.
Im Jahresdurchschnitt zwischen März 2000 und März 2005 habe diese Zahl noch bei 850'000 gelegen, heisst es in einer am Mittwoch in Washington vorgelegten Studie des renommierten Pew-Instituts. Als Folge des verminderten Zuzugs sei die Gesamtzahl der illegalen Einwanderer in den USA bis März 2009 auf 11,1 Millionen gesunken.
Im März 2007 habe sie mit zwölf Millionen einen Höchststand erreicht, im Jahr 2000 seien es noch 8,4 Millionen gewesen. Weitaus grösste Gruppe unter den illegal Zugewanderten waren laut Studie Bürger des Nachbarlands Mexiko mit 60 Prozent. Auch der Rest stamme vornehmlich aus lateinamerikanischen Ländern.
Die Gründe für den verminderten Zuzug wurden in der Pew-Studie nicht erfasst. Die Autoren gingen aber davon aus, dass verstärkte Kontrollen der Grenze zwischen den USA und Mexiko sowie die geringere wirtschaftliche Anziehungskraft der USA infolge der Wirtschaftskrise eine Rolle gespielt haben dürften.

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SDA-ATS