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Damit es Kindern gut geht, muss es auch den Eltern gut gehen. Regierungen können mit Regelungen etwa für Mindestlöhne, Mutterschutz und Betreuung helfen. Zu diesem Schluss kommt eine neue internationale Studie.

Regierungen in aller Welt sollten nach einer Studie die Rahmenbedingungen für Familien verbessern, damit sich Kinder voll entfalten können.

Zu diesem Schluss kommt eine am Mittwoch veröffentliche internationale Analyse des World Policy Analysis Center, das nach eigenen Angaben die rechtlichen Grundlagen und die Familienpolitik der Regierungen von insgesamt 191 Ländern verglichen hat. Die Studie analysierte unter anderem die Faktoren Armut, Diskriminierung, Bildung, Gesundheit, Kinderarbeit und Kinderehen.

"Millionen Kinder in aller Welt werden durch die Verhältnisse in ihren Ländern daran gehindert, ihr volles Potenzial zu entfalten", konstatieren die Autoren. Die in jungen Jahren gelegten Grundlagen seien aber besonders wichtig für den späteren Erfolg.

Mindestlöhne und kostenlose Bildung

In der Studie "Changing Children's Chances" werden Regierungen aufgefordert, bessere Rahmenbedingungen zu schaffen, etwa durch Mindestlöhne, bezahlten Mutterschutz, kostenlose Bildung für Kinder oder Einschränkung der Kinderarbeit in besonders armen Ländern. Kinder sollten auch dort Schulen besuchen können.

Die Situation der Eltern wirkt sich der Studie zufolge auf das Wohlergehen des Nachwuchses aus. Ein bezahlter Mutterschutz habe sich inzwischen fast überall durchgesetzt, nur 8 der 191 untersuchten Länder hätten keine entsprechende Regelung - darunter auch die USA.

Berufstätige Eltern müssten unterstützt werden, etwa durch die Einführung von Mindestlöhnen und die Bereitstellung von Tagesstätten und anderen Arten der Kinderbetreuung.

Appell an Führungskräfte

Das an der renommierten University of California, Los Angeles (UCLA) angesiedelte Zentrum will Führungskräfte anhand der länderübergreifenden Analyse von Daten bei der Lösung von Problemen unterstützen. Dies gilt für Fragen auf örtlicher, nationaler und internationaler Ebene.

In der Studie werden Regierungen auch daran erinnert, bereits gemachte Zusagen zum Wohle von Kindern einzuhalten. Entscheidungsträger werden aufgerufen, unter anderem möglichst für eine kostenlose Schulbildung auch in der Sekundarstufe zu sorgen.

Das Mindestheiratsalter für Knaben und Mädchen sollte angeglichen werden, damit Mädchen nach Möglichkeit nicht zu früh verheiratet werden. In 54 der untersuchten Länder dürften Mädchen beispielsweise drei Jahre früher heiraten als Knaben, was oft dazu führe, dass sie ohne Abschluss von der Schule gingen.

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SDA-ATS