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Anfang August hat ein Sturm im Kanton Thurgau 15'000 Kubikmeter Holz geworfen. Rund die Hälfte davon sind Fichten.

Forstamt Thurgau

(sda-ats)

Der Gewittersturm von Anfang August war mit 15'000 Kubikmeter Schadholz das schwerste Sturmereignis im Kanton Thurgau seit Lothar im Jahr 1999. Nun fürchtet das Thurgauer Forstamt die Ausbreitung des Borkenkäfers, der beste Bedingungen vorfindet.

Das Forstamt informierte am Dienstag im Forstrevier Seerücken über die Sturmschäden am Wald. Der Gewittersturm in der Nacht vom 1. auf den 2. August habe im Nordwesten des Kantons Thurgau erhebliche Schäden verursacht. Nun müssten noch grössere Schäden am Wald befürchtet werden, denn der Sturm sei zu einem ungünstigen Zeitpunkt gekommen.

Wegen des heissen Juni waren die Bedingungen für die Entwicklung der Borkenkäfer ideal, heiss es weiter. Rund die Hälfte der betroffenen Bäume sind Fichten. Die beschädigten Fichten seien optimale Brutstätten für den Borkenkäfer. Das Sturmholz müsse jetzt schnell aufgerüstet und aus dem Wald gebracht werden.

Der Thurgauer Regierungsrat hat am Dienstag beschlossen, die Bekämpfung des Borkenkäfers finanziell zu unterstützen.

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SDA-ATS