Externer Inhalt

Den folgenden Inhalt übernehmen wir von externen Partnern. Wir können nicht garantieren, dass dieser Inhalt barrierefrei dargestellt wird.

Das Sturmtief "Mike" hat der Schweiz auf der Alpennordseite einen windigen Wochenendausklang beschert: In der Nacht auf Montag gab es in den Bergen Orkanböen von mehr als 120 Stundenkilometern, auf dem Säntis wurden 141 km/h gemessen.

Auch auf den Voralpenhügeln war es sehr stürmisch, wie der Wetterdienst MeteoGroup am Montag mitteilte. In Plaffeien FR fegte der Sturm mit 93 km/h, in Allenwinden TG waren es 96 km/h. Im Flachland gab es bereits am Sonntagnachmittag und -abend die stärksten Böen mit 75 km/h in Kerzers FR und 85 km/h in der Stadt Zürich.

Am Montag liess der Sturm im Flachland nach. Trotzdem wurde der Wind einer Frau in Zürich zum Verhängnis. Die 56-Jährige fiel ins Wasser, als sie ihren weggewehten Schirm aus dem Fluss fischen wollte. Zwei Stadtpolizisten konnten die Frau in letzter Sekunde aus dem sechs Grad kalten Wasser retten.

Wind und Schnee führten am Montag auch bei der Matterhorn Gotthard Bahn zu Problemen. Wegen diverser kleinerer Schneerutschen und massiven Schneeverwehungen musste der Autoverlad am Oberalppass zwischen Andermatt und Sedrun bis Betriebsschluss eingestellt werden.

Das WSL-Institut für Schnee- und Lawinenforschung (SLF) warnte vor gebietsweise grosser Lawinengefahr. Für Dienstag gelte die zweithöchste Gefahrenstufe für den Alpennordhang ohne Voralpen sowie Teile des Wallis, teilte das SLF am Montagabend mit.

In diesen Gebieten könnten schon einzelne Personen leicht Lawinen auslösen. Auch spontane Lawinen seien zu erwarten. In den übrigen Berggebieten gilt verbreitet erhebliche Lawinengefahr (Stufe 3 von 5).

"Nillas" bringt erneut stürmisches Wetter

Nach dem eher ruhigen Montag wird es am Dienstag mit dem nächsten Tief "Nillas" voraussichtlich wieder stürmischer. Meteonews rechnet im Flachland mit Windgeschwindigkeiten von 80 bis 100 km/h, auf den Bergen mit bis zu 150 km/h. Auch für die kommenden Festtage rechnen die Meteorologen auf der Alpennordseite kaum mit einer Wetterbesserung.

"Bis Ostern hält das unfreundliche und nasse Wetter an der Alpennordseite an", wird Chefmeteorologe Joachim Schug von MeteoGroup Schweiz in der Mitteilung zitiert. "Ab Mittwoch wird es zudem kälter, Schneeflocken sind bis Ostersonntag bis ins Flachland möglich".

Meteonews rät Sonnenhungrigen zu einer Reise ins Tessin. Mit Föhn werden allerdings auch dort Böenspitzen zwischen 40 und 70 km/h erwartet.

Neuer Inhalt

Horizontal Line


swissinfo DE

Aufruf, der Facebook-Seite von swissinfo.ch beizutreten

Treten Sie unserer Facebook Seite auf Deutsch bei!

subscription form Deutsch

Aufruf, den Newsletter von swissinfo.ch zu abonnieren

Melden Sie sich für unseren Newsletter an und Sie erhalten die Top-Geschichten von swissinfo.ch direkt in Ihre Mailbox.










SDA-ATS