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Nach der Sturzflut in Arizona wurde eines der weggespülten Opfer unter einer Brücke des East Verde River gefunden.

KEYSTONE/FR170363 AP/RALPH FRESO

(sda-ats)

Eine Sturzflut hat im US-Staat Arizona eine Familie beim Baden überrascht und mindestens neun ihrer Mitglieder in den Tod gerissen. Zu den Opfern zählen fünf Kinder im Alter zwischen zwei und sieben Jahren.

Ein 13-jähriger Knabe wurde am Sonntag - einen Tag nach dem Unglück - noch vermisst, wie Medien unter Berufung auf örtliche Behörden berichteten. Nach Polizeiangaben wurden umfangreiche Suchmassnahmen eingeleitet, um die Vermissten zu finden.

Zum Unglück kam es gemäss den Berichten nach sintflutartigen Regenfällen in einer Schlucht nahe Payson. Ein Bach sei binnen kurzer Zeit massiv angeschwollen.

Wassermassen mit Geröll seien in einen Teich gestürzt, in dem sich die insgesamt 14-köpfige erweiterte Familie getummelt habe. Vier Menschen seien gerettet, neun ihrer Angehörigen am Samstag und Sonntag tot geborgen worden.

Bis Montagabend galt im Südosten Arizonas nach Angaben des Nationalen Wetterdienstes eine Warnung vor Sturzfluten. Behördenangaben zufolge kamen seit 1996 mindestens 40 Menschen bei Sturzfluten in dem Bundesstaat ums Leben.

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SDA-ATS