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Die Suche nach den Zwillingen Livia und Alessia im Raum Morges/St-Prex VD hat am Donnerstag keine neue Erkenntnisse gebracht. Dies gab die Waadtländer Polizei am Donnerstagabend an einer Medienkonferenz bekannt. Am Freitag will die Polizei die Suche nach den Mädchen fortsetzten.

Rund 140 Personen beteiligten sich an der Suche nach den beiden Sechsjährigen aus dem waadtländischen St.Sulpice. Zudem waren 13 Hunde im Einsatz, elf davon sind so genannte Leichenspürhunde: Sechs kommen aus Österreich, drei aus Frankreich und je einer aus Zürich sowie Bern. Laut Jean-Christophe Sauterel, Mediensprecher der Waadtländer Kantonspolizei, können diese Hunde mehrere Jahre nach dem Verschwinden einer Person, deren Geruch noch aufspüren.

Die Gegend um die Gemeinde Tolochenaz in der Nähe von Morges wurde weiträumig abgesucht - vor allem rund um die Einmündung des Baches "Boiron" in den Genfersee. Selbst im Genfersee wurde nach den Mädchen gesucht. Die Seepolizei setzte dabei einen Roboter mit Unterwasserkamera und ein Sonargeräten ein.

Mann mit Koffer an einsamen Ort

In der Nähe der Einmündung des Baches hatte nämlich ein Zeuge am 30. Januar - am Tag des Verschwindens der Mädchen - gegen 16 Uhr einen Mann auf einem kleinen Weg mit einem Rollkoffer gesehen. Der vom Zeugen beschriebene Ort ist jedoch im Winter ziemlich einsam.

Der Zeuge hatte sich am 6. April bei der Polizei gemeldet. Nachdem er eine TV-Sendung über den Fall der verschwunden Zwillinge gesehen hatte, erinnerte er sich wieder an den seltsamen Mann mit dem Koffer. Ob es sich bei dem besagten Koffer um das gleiche Modell handelt wie der Vater der Zwillinge hatte, konnte Sauterel nicht sagen.

Für die Polizei ist die Aussage des Zeugen von grossem Interesse, zumal das Handy des Vaters am 30. Januar gegen 15.50 Uhr bei Morges geortet wurde. Trotz Einsatz der Spezialhunden konnte die Anwesenheit des Vaters in dieser Gegend jedoch nicht bestätigt werden, "aber auch nicht ausgeschlossen", wie Sauterel betonte.

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SDA-ATS