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Auf Korsika ist am Montag die Suche nach den vermissten Waadtländer Zwillingen Alessia und Livia fortgesetzt worden. Am Mittwoch wollen sich die Ermittler aus Frankreich, Italien und der Schweiz in Marseille treffen, um eine Zwischenbilanz zu ziehen.

Aus der Schweiz werden der zuständige Waadtländer Staatsanwalt und zwei Polizisten an den Treffen teilnehmen, wie Polizeisprecher Jean-Christophe Sauterel am Montag der Nachrichtenagentur SDA sagte. Die beiden Beamten würden "so lange wie nötig" vor Ort bleiben.

In Lausanne arbeiten weitere 15 Personen an dem Fall, vor allem Ermittler der Kriminalpolizei. Laut Sauterel befassen sie sich vor allem mit dem privaten und familiären Umfeld der Zwillinge und des Vaters. Noch immer gingen zahlreiche Hinweise ein, denen nachgegangen werden müsse, sagte der Sprecher.

Seit zwei Wochen suchen die Behörden mehrerer Ländern erfolglos nach den beiden Mädchen, die Ende Januar von ihrem Vater aus dem waadtländischen St-Sulpice entführt worden sind.

Mutter glaubt nicht an Tod der Töchter

Die Mutter der entführten Mädchen war am Sonntagmorgen auf Korsika eingetroffen, um die Polizei bei der Suche zu unterstützen. Nach ihrer Ankunft wurde sie mit einem Polizeihelikopter über das Gebiet der Insel geflogen, wo die Familie früher Ferien gemacht hatte.

Die Mutter glaubt noch immer, dass ihre Mädchen am Leben sind und hatte am Sonntag noch einmal einen Appell an die Bevölkerung gerichtet, alle Beobachtungen der Polizei mitzuteilen.

Navigationsgerät und Autoschlüssel gefunden

Die Suche wurde auch im süditalienischen Cerignola fortgesetzt. Dort hatte sich der Vater der beiden Kinder am 3. Februar vor einen Zug geworfen. Unweit des Bahnhofes von Cerignola entlang der Schienen wurde am Montag das Navigationsgerät aus dem Auto des Vaters gefunden.

Im Auto, das in der Nähe des Bahnhofes von Cerignola abgestellt worden war, fehlte dieses Gerät. Die Polizei erhofft sich davon Aufschlüsse über die genaue Reiseroute des Vaters. Mit dem Navigationsgerät wurden auch die Autoschlüssel gefunden, die lang gesucht worden waren.

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SDA-ATS