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Fieberhaft hat die Polizei auf Korsika und in Italien die Suche nach den vermissten Schweizer Zwillingsschwestern Alessia und Livia fortgesetzt. Auf Korsika sind am Samstag zudem zwei Schweizer Polizisten zur Unterstützung der lokalen Polizei eingetroffen.

Im Einsatz standen neben lokalen Polizisten auch je zwei eamte aus Marseille und aus dem Waadtland. Die Schweizer Polizisten waren am Samstag auf Korsika eingetroffen. Es waren nach Angaben eines Sprechers der Waadtländer Polizei der Schweizer Verantwortliche für die Suche und ein Mitglied des Wissenschaftlichen Dienstes.

Zusammen mit Ermittlern aus Frankreich überflogen sie im Helikopter die Region Porto-Vecchio im Süden der Insel und zwei Strände. Diese Flüge seien auf Ersuchen der Waadtländer Ermittler durchgeführt worden, berichtete die Nachrichtenagentur AFP unter Berufung auf den Ermittlern nahestehende Quellen.

Die beiden Strände seien im Brief erwähnt worden, den der Vater der Mutter der Kinder geschrieben habe. In Macinaggio, ganz im Norden von Korsika, wo die Familie in der Vergangenheit ihre Ferien verbracht hatte, wurde am Samstag ebenfalls gesucht.

Die Ermittler schlossen dabei nicht aus, dass der Vater möglicherweise die Leichen der Mädchen in der Gegend vergraben haben könnte. In einem Brief hatte der Vater kurz vor seinem Selbstmord von der Tötung der sechsjährigen Mädchen geschrieben.

Zeuge aus Ascoli

Der Augenzeugenbericht eines Barmannes aus Ascoli in Mittelitalien stellt dieses Szenario allerdings in Frage. Der Mann sagte aus, er habe den Vater und die Mädchen am 2. Februar gesehen. Fünf Gäste seiner Bar hätten seine Beobachtung bestätigt. Aus der Region um Ascoli stammt die Mutter der Zwillinge.

Aufschluss geben über die Aufenthaltsorte des Vaters könnte das Navigationsgerät, das er in seinem Auto benutzt hatte. Nach dem Selbstmord des Vaters im süditalienischen Cerignola wurde zwar das Auto gefunden, nicht jedoch das Navigationsgerät. Am Samstagmorgen suchte daher die italienische Polizei nach dem Gerät.

Fest steht, dass der Vater am 1. Februar Korsika von Bastia aus in Richtung der französischen Hafenstadt Toulon verlassen hatte. Nach bisherigen Angaben war er allein auf dem Schiff. Am 3. Februar brachte sich der Mann in Cerignola um. Von den Mädchen fehlt seit dem 1. Februar jede gesicherte Spur.

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SDA-ATS