Externer Inhalt

Den folgenden Inhalt übernehmen wir von externen Partnern. Wir können nicht garantieren, dass dieser Inhalt barrierefrei dargestellt wird.

Ein US-Militärgericht hat einen sudanesischen Insassen des Gefangenenlagers Guantanamo wegen der Unterstützung des Terrornetzwerks El Kaida zu 14 Jahren Haft verurteilt.

Gemäss einer Absprache zwischen Anklage und Verteidigung wird Noor Uthman Mohammed jedoch ein Teil seiner Strafe erlassen werden, wenn er sein Versprechen einhält, mit US-Ermittlern in anderen Verfahren zu kooperieren.

Der seit acht Jahren in dem umstrittenen Gefangenenlager auf Kuba inhaftierte Mohammed habe am Dienstag gestanden, "materielle Hilfe für den Terrorismus geleistet zu haben", teilte eine US-Armeesprecherin mit.

Der Militäranklage zufolge war Mohammed seit 1994 Vize-Kommandant und Ausbilder eines Lagers in der afghanischen Stadt Chaldan, in dem El-Kaida-Kämpfer und einige der Attentäter vom 11. September 2001 ausgebildet worden sein sollen.

Der Sudanese war 2002 in Pakistan aufgegriffen und nach Guantanamo gebracht worden. Er ist erst der sechste Guantanamo-Insasse insgesamt und der dritte während der Präsidentschaft Barack Obamas, der von einer so genannten Militärkommission verurteilt wurde. Derzeit sitzen noch 173 Gefangene in dem auf Kuba gelegenen Lager ein.

Neuer Inhalt

Horizontal Line


subscription form Deutsch

Aufruf, den Newsletter von swissinfo.ch zu abonnieren

Melden Sie sich für unseren Newsletter an und Sie erhalten die Top-Geschichten von swissinfo.ch direkt in Ihre Mailbox.

swissinfo DE

Aufruf, der Facebook-Seite von swissinfo.ch beizutreten

Treten Sie unserer Facebook Seite auf Deutsch bei!

SDA-ATS