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Nord- und Südkorea haben am Samstag die Wiederaufnahme von Verhandlungen auf Spitzenebene vereinbart. Der seit Februar ausgesetzte Dialog solle wiederaufgenommen werden, teilte das südkoreanische Wiedervereinigungsministerium in Seoul mit.

Die Einigung wurde während eines überraschenden Besuches einer hochrangigen nordkoreanischen Delegation anlässlich der Abschlussfeier der Asien-Spiele im südkoreanischen Incheon getroffen.

Nordkorea hatte mehrere hochrangige Regime-Vertreter dorthin entsandt. In der Delegation war auch der Leiter des politischen Büros der Volksarmee, Hwang Pyong So. Er wird in Südkorea als inoffizielle Nummer zwei hinter Machthaber Kim Jong Un angesehen.

Die Besucher wurden nach ihrer Ankunft am Samstag in Inchon von Vereinigungsminister Ryoo Kihl Jae in einem Hotel begrüsst, wie eine Sprecherin des Ministeriums in Seoul mitteilte. Gespräche der Delegation mit Präsidentin Park Geun Hye waren zunächst nicht geplant.

Der Besuch gilt als Signal für die Absicht des stalinistischen Regimes in Pjöngjang, die gespannten Beziehungen zu Seoul zu verbessern. Es sind die bisher höchstrangigen Kontakte zwischen Nordkorea und der südkoreanischen Regierung von Park, die seit Februar des vergangenen Jahres im Amt ist.

Teilnahme an Asien-Spielen

Nordkorea hatte den Angaben zufolge den Süden erst am Freitag davon unterrichtet, eine Delegation zur Abschlussfeier der Asien-Spiele am Samstagabend (Ortszeit) in Inchon schicken zu wollen. Die Besucher würden nach der Feier wieder zurück nach Pjöngjang fliegen, hiess es. Nordkorea hatte eine Mannschaft zu den Spielen in Inchon entsandt.

Zu der Besuchergruppe gehören auch zwei Sekretäre der in Nordkorea herrschenden Arbeiterpartei, Choe Ryon Hae und Kim Yang Gon. Choe wurde erst im September durch Hwang Pyong So als Stellvertreter des Machthabers in der mächtigen Nationalen Verteidigungskommission ersetzt. Der Besuch kommt zu einer Zeit, da Nordkoreas Machthaber schon seit mehreren Wochen in der Öffentlichkeit abwesend ist.

Übergewicht und Gicht

Nordkorea hatte zuletzt eingeräumt, dass Kim Jong Un gesundheitliche Probleme habe. Filmaufnahmen vom Sommer zeigten ihn leicht hinkend und mit Übergewicht. In Südkorea wurde spekuliert, dass Kim, der nach unterschiedlichen Angaben 31 oder 32 Jahre ist, unter anderem an erblich bedingter Gicht leiden könnte.

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SDA-ATS