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Büro von Novartis in Seoul: Die Schmiergeldaffäre in Südkorea geht in die nächste Runde. Die Behörden sprechen einen Millionenbusse gegen den Pharmamulti aus.

KEYSTONE/AP/AHN YOUNG-JOON

(sda-ats)

Der Pharmakonzern Novartis sieht sich in Südkorea mit einer Busse von umgerechnet gut 48 Millionen Franken konfrontiert. Novartis soll Ärzten Rabatte gewährt haben, wenn diese bestimmte Medikamente verschrieben.

Neben der Busse wegen dieser sogenannten Kickbackzahlungen hat das südkoreanische Ministerium für Gesundheit und Wohlfahrt (MOHW) die Versicherungsabdeckung für zwei Medikamententypen für 6 Monate sistiert. Betroffen sind das Alzheimermedikament Exelon und das Brustkrebsmedikament Zometa.

Novartis bestätigte am Donnerstag auf Anfrage der Nachrichtenagentur sda die Ankündigung des Ministeriums. Der Konzern erwarte, dass die Behörde bis Ende Mai eine endgültige Entscheidung treffe werde und gehe davon aus, dass es vor Inkrafttreten eine Frist von bis zu drei Monaten geben könnte.

Novartis bedaure, dass bestimmte Mitarbeitende in Korea kleine medizinische Veranstaltungen und andere wissenschaftliche Aktivitäten via Fachzeitschriften durchgeführt hätten. Das Verhalten stehe im Widerspruch zu den konzerneigenen Richtlinien.

Vergangenen August hatten die südkoreanischen Behörden mehrere Mitarbeitende von Novartis Korea angeklagt. Sie sollen über medizinische Fachzeitschriften widerrechtliche Rabatte in Höhe von umgerechnet knapp 2 Millionen Franken gewährt haben.

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SDA-ATS